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Zahlscheinautomaten bei der Ungarischen Post

In Ungarn ist es nachwievor üblich, seine Rechnungen für Gas, Strom, Wasser, Telefon usw. mittels gelben Zahlscheinen zu begleichen. Mangels ausreichender Einnahmen sind viele Familien nicht in der Lage, ihrer Bank Daueraufträge zur Abbuchung der monatlichen Medienkosten zu erteilen.

Ganz im Gegenteil: am Monatsende muss hin und her überlegt werden, welche Einzahlung man ein wenig verschieben kann. Doch letztlich bleibt dennoch der Gang zur Post, das Warten in der Schlange, bis die gelben Zahlscheine – in Ungarn: csekk – eingezahlt sind.

Deshalb hat sich die Post etwas einfallen lassen und nahm am 9. Februar 2015 an zwanzig Stellen des Landes so genannte Zahlscheinautomaten – csekkbefizető automata – in Betrieb. Diese sind auf Postämtern oder in Supermärkten zu finden, teilte die Ungarische Post der Presse gegenüber mit.

Elf Automaten wurden in Budapest, die restlichen Automaten in Debrecen, Győr, Kecskemét, Miskolc, Szeged, Székesfehérvár und Szombathely aufgestellt. Neun der Automaten befinden sich in den Auchan-Supermärkten, fünf in Kaufhäusern und sechs auf Postämtern. Die Automaten können vorerst nur mit Maschine ausgefüllte Zahlscheine lesen. Die Zahlung geschieht mit Bank-Card, wofür die Post keine Gebühren verlangt.