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Räuber im Pech – Nach 20 Minuten klickten die Handschellen

Szekszárd – Pech auf der ganzen Linie hatte ein Räuber in Nagydorog (Komitat Tolna), der mit einem Postüberfall seine missliche Finanzlage verbessern wollte. Nur 20 Minuten nach der Tat klickten die Handschellen, berichtet die Regionalzeitung „Tolnai Népújság“. Von dem 36jährigen Räuber berichtet das Blatt, dass er immense Schulden hat und deshalb beschloss, sich das nötige Geld mittels einer Gaspistole auf der Post zu holen. Offenkundig verschaffte er sich jedoch zuvor nicht den nötigen Überblick über den Tatort, sonst wäre ihm die Polizeiwache in unmittelbarer Nachbarschaft zur Post aufgefallen.

So konnte ein Postangestellter die Polizisten persönlich an den Ort des Überfalls holen. Da half es dem Räuber wenig, dass er mit rund einer Million Forint (etwa 4000 Euro) in der Tasche Zuflucht auf einem Maisfeld suchte. Durch gezielte Befragungen von Zeugen fand das die Polizei schnell heraus und stellte den Mann auf seiner „Yamaha“ noch auf dem Weg dorthin. Reumütig führte er die Beamten sogar in seine Wohnung, um ihnen eine dort versteckte Schrotflinte mit abgesägtem Lauf zu übergeben.