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Technik online oder offline shoppen – wie findet man die besten Schnäppchen?

Neben Bekleidung und Freizeitartikeln gehören Technikprodukte zu den ganz großen Treibern der modernen Wirtschaft. Ob Smartphone, Laptop, Spielkonsole oder Haushaltsartikel – der Bedarf ist groß. Nicht nur im Zeitalter der Inflation ist es für die Bevölkerung wichtig, so viel Geld wie möglich zu sparen. Das Internet hat die Möglichkeiten bei der Suche nach Schnäppchen deutlich verbessert.

Schaufenster mit SALE-Sticker

Wer beispielsweise auf der Suche nach Deals und besonderen Angeboten ist, findet diese auf https://www.mein-deal.com und hat so einen kompletten Überblick, wo es Sparpotenzial gibt. Eine häufig gestellte Frage ist, ob es offline oder online die besten Schnäppchen gibt. Eine pauschale Antwort ist nicht möglich, es kommt auf die jeweilige Situation an. Mit einigen Tipps und Tricks ist es möglich, clever einzukaufen und so weniger Geld auszugeben.

Schnäppchenjagd im Netz – der Preisvergleich ist obligat

Um Technikprodukte im Netz möglichst günstig zu kaufen, ist ein korrekt durchgeführter Preisvergleich von großer Bedeutung. Die meisten Menschen kaufen lieber beim „Stammhändler“, das kann aber teurer sein. Ganz besonders bei technischen Produkten gibt es immer wieder Rabatte und Sonderaktionen, die zu einem Plus auf dem Konto führen können.

Um einen effizienten Vergleich zwischen Offline- und Online-Produkten durchzuführen, braucht es etwas mehr Zeit. Das lohnt sich vor allem bei großen Anschaffungen und wenn die Anfahrt zum nächsten Händler nicht zu weit ist. Nachdem der günstigste Preis im Netz ermittelt wurde, kann ein Shoppingbummel dabei helfen, die Händler vor Ort einzubinden.

Gibt es das Produkt hier günstiger, lohnt sich der Zuschlag. Der Vorteil ist, dass Verkäufer beratend zur Seite stehen können. Es gibt einige Händler, die ihre lokalen Preise an den günstigsten Online-Preis anpassen, nachfragen lohnt sich!

Tipp: Um das wirklich günstigste Angebot zu finden, müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden. Der Gerätepreis ist nur ein wichtiger Faktor, hinzu kommen Kosten wie:

  • Versandgebühren beim Kauf im Onlinehandel
  • Parkgebühren beim Shopping vor Ort
  • Eventuelle Anfahrtskosten, wenn der Händler weiter weg ist

Saisonale Schnäppchen und Ausverkäufe – wann es online und offline günstiger wird

Die eigenen Finanzen sind für die meisten Menschen ein wichtiges Thema. Ist das Budget knapp, sind kostengünstige Anschaffungen besonders wichtig. Bei der Suche nach technischen Schnäppchen kann sich Geduld auszahlen. Saisonale Rabattaktionen wie Black Friday oder auch antizyklische Ausverkäufe (z.B. bei Klima- oder Heizgeräten) sind Schnäppchenbringer.

Die Möglichkeit fällt weg, wenn der defekte Laptop zur Arbeit benötigt und damit sofort ersetzt werden muss. Hier lohnt es sich, in der lokalen Umgebung auf Ausverkäufe zu achten. Findet gerade ein Räumungsverkauf oder eine besondere Rabattaktion statt, kann es offline günstiger werden als online.

In den meisten Fällen punktet der Onlinehandel allerdings durch bessere Preise. Das liegt daran, dass der Händler weniger Personal benötigt (z.B. Verkäufer für die Beratung), keine Ladenmiete erforderlich ist und die digitale Konkurrenz groß ist.

Vorsicht vor Fake-Angeboten – wenn das Schnäppchen gar nicht günstig ist

Extreme Niedrigpreise wecken den Sparfuchs in jedem von uns, können aber ein Risikofaktor sein. Obwohl es Preisunterschiede zwischen einzelnen Händlern gibt, sind extreme Differenzen immer ein Grund für Misstrauen. Jeder Händler möchte seine Gewinnmarge so gut es geht ausschöpfen. Bei Sonderaktionen und Rabatten ist ein gewisser „Verlust“ akzeptiert, ein echtes Verlustgeschäft würde aber kein Shop freiwillig hinnehmen.

Fake-Shops bieten hochpreisige Produkte zum Dumpingpreis an und ermöglichen fast immer nur die Bezahlung per Vorkasse. Hier ist Vorsicht geboten, auch wenn das Schnäppchenherz höher schlägt. Nach nachfolgende Video der Polizei Rheinland-Pfalz macht klar, dass die Lust auf „Billigangebote“ oft auch Gefahren mit sich bringt:

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Mehr Informationen

Tipp: Um einen Eindruck vom Durchschnittspreis zu bekommen, lohnt sich ein Besuch auf der Herstellerseite. Hier finden Konsumenten Hinweise auf die unverbindliche Preisempfehlung und können selbst ermitteln, ob ein Angebot realistisch günstig oder verdächtig billig ist!

Cashback als Sparfaktor – immer beliebter und flexibel einsetzbar

Etwa 25 % der Deutschen nutzen mobile Gutschein-Apps und Coupons, um beim Einkauf Geld zu sparen. Eine wichtige Rolle spielen Cashback-Angebote, die sich vor allem bei technischen (und hochpreisigen) Produkten lohnen können. Im Handel sind es Kunden- und Loyalitätskarten, die exklusiv von Geschäften ausgegeben werden.

Das Ziel dahinter ist die Kundenbindung, denn wenn es „Punkte“ zu sammeln gibt, ist die Chance auf Ersparnisse größer. Darüber hinaus gibt es allgemeingültige Cashback-Optionen, die sowohl online als auch offline eingesetzt werden können. Die drei wichtigsten Varianten sind:

  • Kredit- und Bankkarten Cashback
  • Nutzung der Deutschlandcard
  • Punkte sammeln mit Payback

Kreditkarten mit Cashback-Funktion lassen sich offline und online einsetzen. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Anbieter gewählt wurde. Nicht jede Kreditkarte bietet automatisch ein solches Programm an, meist muss die Funktion gesondert freigeschaltet werden. Gibt es ein entsprechendes Cashback-Angebot, lässt es sich offline und online nutzen.

Bei jeder Bezahlung mit der Kreditkarte wird ein gewisser Prozentsatz des Einkaufsbetrags in Form von Guthaben wieder zurückgezahlt. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von der Produktkategorie, dem Preis des Produkts und der Kartenart ab. Hier gibt es deutliche Unterschiede, sodass sich ein Vergleich lohnt.

Payback- und Deutschlandcard sind zwei Cashback-Systeme, die in Deutschland weit verbreitet sind. Zur Nutzung muss sich der Kunde beim Anbieter registrieren und erhält eine individuelle Kartennummer. Diese wird beim Online Einkauf angegeben, beim Offline Shopping reicht das Vorzeigen und Scannen der Karte an der Kasse.

Es gibt feste Sätze, die für jeden ausgegebenen Euro in Form von Punkten gutgeschrieben werden. Diese Punkte lassen sich sammeln und dann in Einkaufsgutscheine, Prämien oder (im Falle von Payback) Überweisung aufs Konto umwandeln. Der Nachteil hierbei ist, dass nur ausgewählte Händler an das Cashback-System angeschlossen sind, während Kreditkarten-Cashback unabhängig vom Shop funktioniert.

Tipp: Die doppelte Ersparnis gelingt, wenn ein mit Kreditkarte (und genutztem Cashback) gezahltes Produkt zusätzlich zum Sammeln von Payback- oder Deutschlandcard Punkten genutzt wird.

Offline einfach mal den Preis verhandeln – mutige Shoppingfans können punkten

Frauen nutzen Smartphone und Tablet

Geht es um Technik, sind die Preise vor Ort oft deutlich teurer als im Internet. Es zeigt sich in der Praxis, dass das nicht auf alle Produktkategorien zutrifft. Der Elektronikhändler Saturn bot seine Produkte in einem Test online oft bis zu 30 % billiger an. Einzelne Produkte, wie z.B. eine Waschmaschine, waren allerdings im Netz deutlich teurer. Das ist einer der Gründe, warum vor dem lokalen Shoppingbummel immer ein Onlinevergleich erfolgen muss.

Nur wer die günstigsten Preise im Netz kennt, hat Argumentationen für den Offline Handel. Die meisten Menschen bezahlen den Preis, der ihnen an der Kasse genannt wird, und lassen sich damit mögliches Sparpotenzial entgehen. Selbst in großen Shops ist Verhandlungsspielraum geboten, Verkäufer haben oft klare Vorgaben, wie weit sie den Preis senken können.

Wer belegen kann, dass das gleiche Produkt online sehr viel günstiger zu haben ist, hat gute Chancen. Eine bekannte Kette des Elektrohandels bietet seinen Kunden beispielsweise eine Preisreduktion an, wenn der Artikel im Netz günstiger ist. Um diese Option zu nutzen, ist die direkte Ansprache erforderlich.

Kaum ein Verkäufer würde von sich aus darauf hinweisen, dass der Preis vor Ort zu hoch ist. An dieser Stelle zeigt sich, dass mutige Schnäppchenjäger die Chance auf einen echten Rabatt haben.

Sparen bei der Garantie – bloß keine Zusatzversicherung abschließen

Beim Kauf von technischen Geräten wird dem Kunden an der Kasse vor Ort und beim Check-out im Onlineshop die sogenannte „Garantieverlängerung“ empfohlen. Durch Zahlung soll die Garantie des Produkts verlängert werden, was zunächst positiv klingt. In der Praxis lohnt sich die Zusatzzahlung nicht, denn es gibt eine automatische Gewährleistungspflicht innerhalb der ersten zwei Jahre nach dem Kauf.

Mit der verlängerten Gewährleistung haftet der Hersteller bis zu fünf Jahre nach dem Kauf, allerdings gibt es in der Praxis häufig Probleme. Käufer müssen nachweisen, dass ein Gerät aufgrund eines Mangels kaputtgegangen ist und nicht durch unsachgemäße Handhabe. Das lässt sich praktisch nicht realisieren und so erhält längst nicht jeder Käufer der „Plus-Garantie“ auch wirklich Ersatz im Schadensfall.

Das Geld ist aber trotzdem weg und kann, je nach gekauftem Produkt, den Gesamtkaufpreis deutlich erhöhen. Für ein günstiges technisches Produkt wie ein Controller kostet die Zusatzgarantie rund 15,00 € (je nach Händler). Geht es hingegen um den Kauf einer Waschmaschine, können die Zusatzkosten bereits 200 € betragen. Ein Einsatz, der sich faktisch nicht lohnt.

Fazit: Wer wirklich sparen möchte, orientiert sich nicht nur auf einem Markt

Der Anteil der Online-Shopper nimmt zu, andererseits gibt es aber auch viele Liebhaber des lokalen Handels. Oft sind die Vorlieben so eng gesteckt, dass es keine Alternative gibt. Wer den stationären Einzelhandel unterstützen möchte, kauft aus falschen Überzeugungen gar nicht online und wer vor Ort bereits einen überteuerten Preis gezahlt hat, sucht das Geschäft erst gar nicht mehr aus.

In der Praxis zeigt sich, dass vor allem bei paralleler Nutzung von Offline- und Onlinehandel großes Schnäppchenpotenzial geboten ist. Stationär sind es Möglichkeiten wie die Nutzung von Outlets, Verhandlungen mit dem Verkäufer und Räumungsverkäufe, die unschlagbar günstig sind. Im Onlinehandel sind es die Chancen auf Preisvergleiche, Rabattaktionen und Coupons, die effektiv beim Sparen helfen.

Einen klaren Gewinner für die bestmöglichen Sparpreise gibt es in der Praxis nicht. Geduld, Vergleichsbereitschaft und Verhandlungsgeschick können dazu beitragen, so viel Geld wie möglich zu sparen.

Übrigens: Auch im Onlinehandel sind Verhandlungen mit dem Verkäufer nicht ausgeschlossen. Ist das Produkt woanders günstiger, lohnt es sich, den Support anzuschreiben und auf ein individuelles Angebot zu setzen. Durch den großen Konkurrenzdruck bieten viele Händler bei direkter Ansprache ein individuelles Rabattangebot an, das beim Sparen hilft.