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Balaton-Schifffahrt meldet Zuwachs

Siófok – Die Balaton-Schifffahrt profitiert deutlich vom Anstieg des Tourismus in diesem Jahr. Die Preiseinnahmen bei Fähren allein im Juli stiegen um 4,3, die im Passagierverkehr um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, schreibt das Internet-Portal www.sunline.hu.

Auch die Ergebnisse der ersten sieben Monate des Jahres überstiegen die Erwartungen. Die Balaton-Schifffahrts AG kam beim Fähr- und Passagierverkehr gleichermaßen auf annähernd 20 Prozent mehr Einnahmen. Unter anderem hatten lange Wochenenden im Frühjahr beinahe sommerliche Erträge gebracht, sagte Generaldirektor Gyula Horváth. Gegenwärtig bereitet sich das Unternehmen auf die Herbstsaison vor, in der die Veranstaltungs-Schifffahrt im Vordergrund steht.

80-Jähriger in Ungarn für tot erklärt und doch quicklebendig

Dunaújváros – Schwere Probleme musste der 80-Jährige Rentner László Csurgai aus Dunaújváros (Komitat Fejér) lösen, nachdem ihn seine Krankenversicherung zu Lebzeiten für tot erklärt hatte. Sein Marathon durch die Behörden dauerte ein halbes Jahr, bis er jetzt wenigstens seine Rente wieder gezahlt bekommt und über eine Krankenversicherung verfügt, geht am Freitag aus einem Bericht des Fernsehsenders hirTV hervor.

Im Januar hatte ihn der Postbote wissen lassen, dass er keine Rente mehr bekommt, weil er gestorben sei. Persönlich begab er sich darauf zum Generalverwaltung der Rentenversicherung und machte seine Existenz glaubhaft. Im März gab es wieder Rente, bis er im Juli krank wurde. Großes Pech für ihn: Der Rechner im Krankenhaus zeigte wieder den traurigen Befund – Csurgai war angeblich tot.

Der Gang zum Standesamt brachte neues Ungemach: Der Personalausweis war ungültig. Er sei vorübergehend als nicht vorhanden zu betrachten, so die Auskunft. Mit seiner Geburtsurkunde konnte er zwar seine Identität beweisen, einen neuen Personalausweis besitzt er aber immer noch nicht. Die Krankenkasse sah jedoch letztlich ein, dass ein Computerfehler an der Odyssee schuld war, und gab ihm eine neue Gesundheitskarte.

7. Kochkessel-Festival in Siófok

Siófok – Zum 7. Mal treffen sich an diesem Samstag die Fans der ungarischen Küche in der Balaton-Stadt Siófok, um für die große Öffentlichkeit eine Probe ihres Könnens zu liefern. Die Teilnahme kann für die Kategorien Suppen im Kessel am offenen Feuer, Gulasch (Pörkölt), geschmortes Fleisch, auf dem Rost gebratenes Fleisch im Ganzen und in Scheiben sowie Palatschinken, kündigt das Unabhängige Balaton Multimedia an.

Nach der offiziellen Eröffnung um 10.00 Uhr läuft eine Reihe von Kulturprogrammen. Ab12.00 Uhr präsentieren dann die Köche ihre Produkte – je Gericht für 600 Forint (etwa 2,20 Euro), sagte Organisator János Pintér vom Verein Gemeinsam für Siófok der „Balaton Zeitung“. Bisher haben schon an die 20 Köche ihre Teilnahme erklärt, am Samstag werden es voraussichtlich 40 bis 50 sein.

Autobahn-Abschnitt am Balaton übergeben

Siófok – Der teuerste Autobahn-Abschnitt Ungarns ist nach einem Bericht des Fernsehsenders hírTV am Balaton übergeben worden. Der 14 Kilometer lange Teil der M7 leitet den Verkehr an Zamárdi, Balatonföldvár und Köröshegy vorbei. Er umfasst eine 80 Meter hohe Brücke und einen kleineren Viadukt. Je Kilometer mussten 5,5 Milliarden Forint (etwa 22 Millionen Euro) investiert werden.

Dennoch handelte es sich um die billigste und beste Lösung, sagte Verkehrsminister János Kóka bei der Übergabe. Er reagierte damit auf Vorwürfe, wonach die Autobahn bei anderer Trassenführung zwischen Köröshegy und Balatonföldvár auf flachem Gelände hätte gebaut werden können. Dieser Plan sei deshalb gescheitert, weil die Regierung sich nicht mit den Chefs der Kommunen einigen konnte.