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Neue Fahrpläne im öffentlichen Verkehr

Am 15. Dezember 2013 sind nach dem Abschluss großzügiger Investitionen in die Infrastruktur sowohl bei der Staatsbahn MÁV als auch bei den Nah- und Fernverkehrslinien der Busgesellschaften Volán neue Fahrpläne in Kraft getreten. Untereinander besser abgestimmt, wurden bei Anpassung an weitere EU-Vorschriften die Dienstleistungen bedeutend erweitert, teilte das zuständige Nationale Entwicklungsministerium NFM der Presse gegenüber mit.

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Polizei in Ungarn mahnt zur Vorsicht

In der Vorweihnachtszeit kommt es auch in Ungarn verstärkt zu gut vorbereiteten Einbrüchen und Diebstählen. Die Täter beobachten Häuser und Wohnungen und dringen meist unbemerkt dort ein, wenn die Inhaber unterwegs sind. Deshalb sollten Nachbarn besser aufeinander achten und fremde Personen im Umfeld der Wohnungen im Auge behalten.

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In Berlin könnte bald der erste genehmigte Coffeeshop Deutschlands stehen

Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem großen Tourismusmagneten entwickelt. Das liegt zum einen an seiner bewegten Geschichte, zu einem großen Teil sind es aber die heterogene Kultur und der starke strukturelle Wandel, die Touristen aus allen Teilen der Welt in die deutsche Hauptstadt ziehen. Das große Potenzial und die Aufgeschlossenheit der Stadt zeigen sich nun ein weiteres Mal in der Diskussion um die Eröffnung des deutschlandweit ersten genehmigten Coffeeshops im Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg. Er soll als Modellprojekt den Görlitzer Park als einen der führenden Drogenumschlagplätze, der sich auch unter Touristen großer Beliebtheit erfreut und schon in einige alternative Stadtführer Eingang gefunden hat, wieder zu einem sicheren Ort für die Anwohner und ihre Familien machen.

Eine Gesetzeslücke macht es möglich

Die Idee eines Coffeeshops ist nicht neu. Länder wie Holland zeigen, dass ein offener Umgang mit Marihuana eine durchaus positive Wirkung auf die Kriminalitätsrate und auf die Wirtschaft haben kann. Bisher sind in Deutschland der Anbau und der Verkauf von Marihuanapflanzen verboten. Der Besitz einer geringen Menge, je nach Bundesland können dies bis zu 15g sein, wird aber nicht weiter strafrechtlich verfolgt. Mit Deutschlands erstem legalen Coffeeshop soll der blühende illegale Handel mit Cannabis-Produkten staatlich kontrolliert werden. Dies könnte aufgrund §3 Abschnitt 2 des Betäubungsmittelgesetzes Wirklichkeit werden. Dieser sieht vor, den Anbau, Verkauf und Gebrauch von Betäubungsmitteln unter Vorliegen wissenschaftlicher Zwecke oder eines öffentlichen Interesses zu erlauben. Ob solch ein öffentliches Interesse in ausreichendem Maße gegeben ist, bleibt zu diskutieren. Auch eine Einrichtung des Coffeeshops zu wissenschaftlichen Zwecken wird erwogen.

Holland als Vorbild

Dass in den Niederlanden ein offenerer Umgang mit der Cannabispflanze und ihren Erzeugnissen besteht, ist allgemein bekannt. In sogenannten Coffeeshops können verschiedene Produkte rund um die berauschende Kulturpflanze erworben werden. Auch der eigene Anbau zu Hause wird dem Konsumenten leicht gemacht. In Shops wie Sensi Seeds, die in mehreren Niederlassungen vor Ort aber auch online und somit für jeden frei zugänglich operieren, erhält der Freund von Cannabisprodukten eine große Auswahl an Samen und nützliche Tipps zu deren Anbau, ob in den eigenen vier Wänden oder in der freien Natur. In Deutschland ist ein solches Projekt zwar noch Zukunftsmusik, könnte aber auf lange Sicht dennoch Wirklichkeit werden. Denn gerade der Gebrauch aus medizinischen Gründen wird von immer mehr Experten befürwortet. Ein Coffeeshop könnte nicht nur dabei helfen, den Zugang zu Cannabis als Medikament zu erleichtern, sondern auch das Ausweichen vieler auf die illegale Beschaffung zu minimieren. Ob er jedoch dem Görlitzer Park zu einer familienfreundlichen und sicheren Atmosphäre verhelfen wird, bleibt abzuwarten.

Stadtmuseum in Balatonföldvár eröffnet

In Balatonföldvár wurde die traditionsreiche ehemalige Széchenyi-Villa in der Petöfi utca 9 – auch unter dem Namen Villa Kulipintyó bekannt – nach ihrer Renovierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Villa befand sich bisher in Staatseigentum und wurde nach ihrer unentgeltlichen Übergabe an die Stadt mit einem Investvolumen von 40 Millionen Forint von der Gemeinde renoviert, um dem Stadtmuseum eine würdige Heimstatt zu bieten.

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