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Fördermittel für erneuerbare Energien

Ende Oktober lief die Frist für Privatpersonen und Gemeinschaftshäuser zur Einreichung von Fördermittelanträgen für erneuerbare Energien im Rahmen des Basisprogramms für klimafreundliche Wohnungen beim ZBR (Zöld Beruházási Rendszer –grünes Investitionssystem) ab. Ervin Holló, Sekretär des Bioenergie-Innovationsklaster BIK zufolge werden innerhalb dieses Programms Projekte für die Erneuerung von Türen und Fenstern, für äußere Wärmedämmung, Sonnenkollektoren und geothermische Energiesysteme mit 30-35 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Das Programm soll auch im neuen Jahr wieder aufgelegt werden.

Ervin Holló sagte MTI gegenüber, dass es bis dahin eine weitere Form der Förderung von ähnlichen Projekten für Selbstverwaltungen, Haushaltsorgane, sowie kleinere und mittlere Unternehmen gibt. Bei diesen vom Operativen Programm für Umwelt und Energie KEOP getragenen Förderungen gibt es keine Einreichungsfrist. Holló zufolge können auf jeden Fall bis zum Jahresende Förderanträge weiterhin eingereicht werden. Diese Projekte werden in der Regel mit 45-65 Prozent gefördert, es ist aber auch eine Förderung von 85-90 Prozent generierbar. Zu den bereits geförderten Projekten gehören Biogaserzeuger, Erzeuger von Bio-Diesel und Energieholzanpflanzungen.

Rabatte zur Advent- und Weihnachtszeit in der Helikon Taverna

Helikon Taverna in Vonyarcvashegy
Helikon Taverna in Vonyarcvashegy
Das weithin bekannte Weinrestaurant Helikon Helikon Taverna in Vonyarcvashegy am Nord-Ufer des Balaton bietet im Dezember zahlreiche Rabatte an. Bis zum 19. Dezember 2010 gibt es beispielsweise Brathähnchen für zwei Personen mit Beilage zum halben Preis für nur 1800 Ft (ca. 6 Euro). Dazu ein feiner Weine aus dem eigenen Keller und die herrliche Aussicht zum See hinunter lassen das Mahl zum besonderen Vergnügen werden.

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Ungarn setzt Gaspreise staatlich fest

In Ungarn werden die Haushalte künftig Gas zu staatlich festgesetzten Preisen beziehen. Ein entsprechendes Gesetz beschloss das Parlament in Budapest am Montag innerhalb nur eines Tages mit überwältigender Mehrheit. Während die mit Zwei-Drittel-Mehrheit regierende Koalition des rechtskonservativen Fidesz und der Christdemokraten (KDNP) das Gesetz mit Unterstützung der rechtsextremen Jobbikpartei verabschiedete, stimmten die Sozialisten und die Partei ”Politik kann anders sein“ (LMP) gegen die Einführung des behördlichen Preises, berichtet der private Rundfunksender Infórádió.

Das Gesetz sein ein erster Schritt zur Einführung der Preisregulierung bei Erdgas. Künftig werde der Preis für Erdgas eigener Produktion und aus Importen auf Vorschlag des Energie-Amtes durch eine Ministerverordnung festgelegt. Damit sei zu gewährleisten, heißt es in der Begründung, dass auch in den Preisen der kleinen Verbraucher, die aufgrund ihrer Verbrauchskritierien eine schwächere Verhandlungsposition haben, die günstige Wirkung der niedrigeren Preise westeuropäischer Gasmärkte erscheinen könne.

Rotschlamm-Katastrophe: Greenpeace gibt Entwarnung

Kurz nach der Umweltkatastrophe in Ungarn, bei der sich rund eine Million ätzender roter Schlamm aus der Tonerdeproduktion bei Ajka (Komitat Veszprém) in die Umwelt ergoss hatte Greenpeace die Öffentlichkeit wegen stark erhöhter Schadstoffwerte in Boden und Trinkwasser alarmiert. Nach neuesten Messungen gab die Umweltorganisation Entwarnung, geht aus einem Bericht der Online-Ausgabe der Zeitung ”Népszabadság“ am Sonntag (28.11.)hervor. Die gesundheitlichen Gefahren hätten sich im Vergleich zu den ersten Wochen minimiert, meint Greenpeace.

Die Organisation veröffentlichte 20 Messergebnisse aus dem Raum den besonders schwer betroffenen Orten Devecser und Kolontár, darunter auch von Feinstaubmustern, die innerhalb einer Woche gesammelt worden waren. Zugleich wurde darauf verwiesen, dass Arsen künftig ein ernst zu nehmendes Problem sein könnte.Das Trinkwasser aus den Leitungen sei jedoch eindeutig einwandfrei und ohne Arsen.