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Demonstrationen gegen Schwerverkehr

Täglich donnern ca. 2000 Camion durch die Ortschaften in Zala

Die Einwohner in den Gemeinden des Komitats Zala haben genug davon, dass wegen der aus Richtung und in Richtung Kroatien fahrenden Camions die Straßen kaputt gehen, die Lärmbelästigung, die Luftverschmutzung und die Unfallgefahr so hoch sind.

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Forint dauerhaft fest

Der Forint ist nach dem freien Fall der letzten Monate seit Tagen wieder auf dem Weg nach oben. Am Dienstag durchbrach er im Verhältnis zum Euro sogar die 282 und schloss bei 283,30. Auf diesem Niveau hatte er sich zuletzt im Januar bewegt. Der Fernseh-Nachrichtensender atv zitiert Experten, wonach die derzeitige Stärkung des Forint mit dem allgemeinen Optimismus der Weltfinanzmärkte im Einklang stehe. Ein Analyst vertrat gegenüber dem Sender den Standpunkt, dass der Forint dauerhaft auf diesem Stand bleiben und sogar weiter an Stärke gewinnen kann.

Zusammenwachsen im Gelände

Teamaufbau wird immer häufiger mit Hilfe verbunden

Rafting, Bowling, Paintball, eine mehrtägige Überlebenstour im Mátra, Brückenbau, Schatzsuche – das sind nur einige Beispiele für die beliebten Outdoor-Teamaufbau-Trainings. Die Organisierung einer selektiven Müllsammlung am Arbeitsplatz, die Rechenschaftslegung über die Einhaltung der Umweltschutzvorschriften durch die Lieferanten, kostenloses Baumaterial zur Erweiterung des Tierparks – das sind ungarische Beispiele für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen. Immer häufiger wählen die Arbeitgeber die Kombination von beiden zur Stärkung der Kollektive am Arbeitsplatz.

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Jetzt Morddrohungen gegen Bürgermeister

In der kleinen Gemeinde Gadács eskaliert der Kleinkrieg, die Negativstimmung erreicht einen vorläufigen Höhepunkt.

Bürgermeister László Szabó erhielt am Montag einen anonymen Anruf. Angedroht wurde, ihm die Gedärme herauszutreten, seine Familie umzubringen und – in diesem Zusammenhang wohl noch einigermaßen nebensächlich – seine Autoreifen zu zerstechen. Die Polizei hat inzwischen die notwendigen Schritte eingeleitet. Bürgermeister Szabó indessen zeigt keine Angst und denkt auch nicht an Rücktritt.




Wie berichtet hatte der Gemeinderat von Gadács 1996 einen Beschluß gefaßt, der Antragstellern auf Sozialhilfe Leistungen versagt, wenn sie übermäßig Alkohol trinken, rauchen, Geld in Spielautomaten verschwinden lassen oder auch nur ihren Hausgarten nicht in Ordnung halten. Ein abgelehnter Hilfesuchender klagte gegen den besagten Beschluß; nun soll das Verfassungsgericht in Budapest entscheiden, ob die Gadácser Verfahrensweise rechtens ist.





Die Affäre erzeugt in der Zwischenzeit breites landesweites Medieninteresse, womit Bürgermeister Szabó nicht gerechnet hat. Er sucht mit seinem Gemeinderat nun bereits nach neuen Wegen, wie Sozialhilfe effektiver gestaltet werden kann, zum Beispiel mit der Zuteilung von Kochzutaten an Bedürftige statt Bargeldleistungen, sprich Nudeln, Mehl, Speiseöl. Öffentliche Gelder dürften auch weiterhin nur Personen anvertraut werden, die sich den strengen Regeln der Gemeinde unterwerfen. Ausdrücklich wird dabei betont, daß es in Gadács keineswegs ein Roma-Problem gebe. Jedermann werde dort selbstverständlich als Ungar angesehen.





Bürgermeister Szabó will seine Arbeit fortführen, schließlich habe er sich bei der Wahl nicht zur Verfügung gestellt, um später zurückzutreten. Wichtige Projekte stünden in Gadács noch an: Kirchenrenovierung und Bau eines Bühneneingangs im Kulturhaus. Nach Meinung von Herrn Szabó hätten diese Vorhaben mehr Medieninteresse verdient als der umstrittene Gemeinderatsbeschluß. Mal sehen, wie das ungarische Verfassungsgericht letztlich darüber denkt.





(Quelle: sonline.hu)