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Langlebige Konsumgüter in der Krise weniger gefragt

In Ungarn hat sich die Nachfrage nach langlebigen Konsumgütern im vorigen Jahr weiter verringert. Nach dem Stagnieren des Marktes 2007 setzte sich der rückläufige Trend fort, fand das Marktforschungsinstitut GfK Hungária heraus. Weder nach Wert noch nach Volumen wurde 2008 das Vorjahresniveau erreicht. Zu Beginn der Wirtschaftskrise blieb auch der Umsatz in der Weihnachtszeit hinter den Ergebnissen von November/Dezember im vorangegangenen Jahr zurück, heißt es in der Analyse. Allein der Fotosektor konnte dank des Wachstums bei digitalen Kameras und digitalen Fotorahmen wachsen.

Das Institut verfolgt auf dem Markt der langlebigen Konsumgüter innerhalb von fünf Sektoren die Entwicklung des Einzelhandels-Umsatzes von 54 Warengruppen. Seit mehreren Jahren beobachtet es Erzeugnisse der Unterhaltungselektronik und Fotografie, der kleinen und großen Haushaltsmaschinen und seit 2007 den IT-Markt.

Neue Straße in Nak

Die Verkehrsbedingungen in der Gegend von Dombóvár verbessern sich

In Kürze wird die Erneuerung der Alsóhetény, Nak und Lápafö verbindenden Straße fertiggestellt und binnen Tagen beginnt auch die Instandsetzung des Abschnitts von Csibrák.

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Motorrad-GP am Balatonring erst 2010

Der für September dieses Jahres auf dem Balatonring geplante Ungarische Motorrad-Grand-Prix wird auf Frühjahr 2010 verschoben. Die Organisatoren von der Balatonring AG hatten um Aufschub bei der Einweihung des neu errichteten Kurses am Plattensee gebeten. Die Finanzierung des Baus habe aufgrund der internationalen Krise, die Ungarn besonders hart treffe, mehr Zeit als ursprünglich vorgesehen, in Anspruch genommen, berichtet die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch. Den offiziellen Antrag für den neuen Termin stellte Dorna Sports als Kernunternehmen der MotoGP beim internationalen Motorradverband FIM.

Es sei von grundsätzlichem Interesse, dass der Balatonring gebaut wird, erklärten die spanischen Investoren. Sie hätten das Weltereignis, den in 184 Ländern live übertragenen MotoGP nach Ungarn geholt. Vor allem liege der Bau aber im Interesse Ungarns, weil der Balatonring ein Motor für ein Wiedererblühen des erlahmenden Tourismus und für die Entwicklung der Region sein könne.

Ungarn erhöht Kraftstoff-Steuer

Autofahrer müssen vom Juli an auch in Ungarn an den Zapfsäulen tiefer in die Tasche greifen. Die Steuer für Benzin wird zu diesem Zeitpunkt um 5,3, die für Diesel um 6,5 Prozent steigern, kündigte das Finanzministerium am Mittwoch laut MTI an. Damit steigt der Steueranteil am Preis für Benzin auf 109 Forint je, bei Diesel auf 90,5 Forint je Liter. An der Tankstelle führt dies zu einem Preisanstieg um 2,2 bis 2,3 Prozent.

Die Erhöhung der Kraftstoff-Steuer gehört zu den Vorschlägen für die Umgestaltung des ungarischen Steuersystems. Wie außerdem mitgeteilt wurde, wird die Steuer bei Alkoholum 6 bis 7, bei Zigaretten um 5 und bei Tabak umm 10,7 Prozent steigen.