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Burgherr und Burgfräulein gesucht

Eine nette Idee wird jetzt von Tourismusfachleuten mit der 1. Burgentour im Komitat Veszprém, im Norden des Balaton gelegen, umgesetzt.

Im Rahmen der wettbewerbsähnlichen Veranstaltung müssen alle Teilnehmer die sieben großen Burgen im Komitat besuchen. Drei Jahre hat man Zeit dafür und jeder Besuch wird vom „Burgwächter“ mit einem Stempel in das Teilnehmerheft bestätigt, das kostenlos beim Vártúrák Büro, 8419 Csesznek, Vár út 51, Tel. (+36) 88-436-110, erhältlich ist.

Bei den sieben Burgen handelt es sich um die in Csesznek, Csobánc, Nagyvázsony, Somló, Sümeg, Szigliget und Várpalota. Wenn der Drang nach den Burgenbesichtigungen dann langsam geschwunden ist, sendet man das Büchlein mit den sieben Stempeln ganz einfach per Post an die obige Adresse zurück und nimmt automatisch an der Verlosung von ansehnlichen Preisen teil.

Sinn der ganzen Aktion ist es natürlich, den Touristen die teilweise längst verflossene Pracht der alten Gemäuer nahezubringen, auch wenn es sich in vier Fällen, wie in Csesznek, Csobánc, Somló und Szigliget, mehr oder weniger nur um Ruinen handelt. Doch auch dort ist ein Besuch, schon allein wegen der wundervollen Rundblicke auf die Umgebung, durchaus angebracht.

Bestellen Sie also Ihr persönliches Teilnehmerheft, lassen Sie sich in vergangene Zeiten versetzen und füllen Sie einen nicht so sonnigen Tag am Balaton mit einem Ausflug in die naheliegende Burgenlandschaft.

(Quelle: varturak.hu)

Ministerpräsident Gyurcsány: Rücktritt endgültig

Ungarns sozialistischer Regierungs-Chef Ferenc Gyurcsány hat seine Rücktrittsentscheidung vom Samstag bekräftigt. Es gebe kein Drehbuch, wonach er doch Ministerpräsident bleiben werde, sagte er am Sonntag der Nachrichtenagentur MTI. Er widersprach damit Spekulationen, doch an der Macht bleiben zu wollen. „Die Entscheidung ist endgültig, dass wir eine neue Regierung mit einem neuen Regierungs-Chef bilden“, erklärte Gyurcány. „Ich bin mir völlig sicher, dass wir mit der Mehrheit des Parlaments über die Person des neuen Regierungs-Chefs übereinkommen können.“ Zugleich kündigte er Verhandlungen mit allen im Parlament vertretenen Parteien an.

Die stärkste Oppositionspartei Fidesz will sich auch mit einer neuen Regierung auf keinerlei Verhandlungen einlassen, sagte der Sprecher der Partei Péter Szijjártó. Sie werde am Montag dem Parlament einen Vorschlag zur Auflösung unterbreiten. Schon unmittelbar nach der Rücktritts-Erklärung des Ministerpräsidenten hatte Fidesz Neuwahlen gefordert, die nach ihrer Vorstellung zusammen mit der Europa-Wahl am 7. Juni stattfinden könnten.

Bioweide von den Csöder Grasflächen

Familienbetrieb als Ökowirtschaft im Nationalpark

Als es Ede Kemény vor sechs Jahren in das an der Nordwestspitze des Komitats Zala gelegene Csöde verschlug, wusste er nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Doch der die Familiengründung planende Ede Kemény verliebte sich sofort in die stille, freundliche Gemeinde am Rande der Örség.

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Marode Brücke verhindert schnelle Notfallhilfe

Ein 37 Jahre alter Mann verstarb diese Woche möglicherweise deswegen, weil ihm keine schnelle Hilfe zuteil werden konnte.

Wie sich herausstellte, erlitt der Mann in der Ortschaft Pamuk einen Herzinfarkt, woraufhin umgehend ein Rettungswagen alarmiert wurde, der sich auch sofort in Richtung angegebener Adresse auf den Weg machte. Unter Verwendung eines Navigationsgerätes suchte sich der Fahrer des Krankenwagens die kürzeste Route zu dem auf Hilfe Wartenden. Leider versperrte kurz vor Erreichen des Ziels eine Brücke die Weiterfahrt, die auf Straßenkarten wohl als Autostraße ausgewiesen, seit längerer Zeit aber nur noch für Fußgänger passierbar ist.

So blieb dem Fahrer nichts anderes übrig, als sich der Adresse anderweitig, d.h. über einen mit Schlaglöchern übersäten Feldweg zu nähern, was gleichzeitig auch einen Umweg von mehr als zwei Kilometern bedeutete, ganz zu schweigen von der äußerst peinlichen Verspätung. Für einen Infarktpatienten ein durchaus lebensgefährlicher Zeitverlust.

Der Bürgermeister von Pamuk, Csaba Tóth, erklärte zu dem Vorfall, daß man die marode Brücke nach Instandsetzung längst wieder für den Autoverkehr freigeben hätte können, läge nur eine von der Gemeinde seit langem beantragte Baugenehmigung vor.

Der junge Infarktpatient verstarb im Kaposvárer Krankenhaus.

(Quelle: sonline.hu)