Das Komitatszentrum Pécs plant gemeinsam mit der Polizei ein System aus 70 Kameras zur Überwachung öffentlicher Straßen und Plätze. Schon im Jahr 2010, in dem Pécs Kulturhauptstadt Europas sein wird, sollen 37 Kameras installiert sein, berichtet die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ am Mittwoch. Die dafür nötigen 59 Millionen Forint sollen aus dem Sieben-Milliarden-Haushalt für das Schlüsselprojekt „Öffentliche Plätze und Parks“ bereitgestellt werden. Der St. István-Platz mit der Moschee und die Fußgängerzone in der Király-Straße seien zwar nicht Bestandteil des Projekts, die vier vorgesehenen Kameras will die Stadt jedoch aus ihrem Budget im kommenden Jahr finanzieren.
Nachrichten
Mol entdeckt das warme Wasser
Forschungen werden in der Gegend von Iklódbördöce im Komitat Zala durchgeführt
Mol, die in australischem Besitz befindliche Vulcan Kft. und das isländische Unternehmen Enex gründeten ein Konsortium zur Erforschung der Bedingungen einer auf das Thermalwasser gegründeten Energieerzeugung.
Riesen-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft
Eine Zwei-Tonnen-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Dienstagabend in Budapest von Experten entschärft worden. Der Sprengkörper war am Vortag bei Bauarbeiten im IX. Stadtbezirk zu Tage getreten. Von Morgen an waren etwa 600 Polizisten im Einsatz, um ein weites Areal abzusperren und etwa 15 000 Menschen aus der Gefahrenzone zu evakuieren, teilte die Polizei mit. Bereits anderthalb Wochen zuvor war ebenfalls in der ungarischen Hauptstadt eine ähnliche Bombe entdeckt und unschädlich gemacht worden.
Ungarn äußern Zukunftsangst
Nahezu die Hälfte der Ungarn haben Angst im Hinblick auf die wirtschaftliche Zukunft ihres Landes. Das geht aus den neuesten Ergebnissen einer Untersuchung der Mitteleuropäischen Gruppe für Meinungsforschung (CEORG), eines Zusammenschlusses dreier renommierter Meinungsforschungsinstitute aus Tschechien, Ungarn und Polen, hervor. Dieser schlechte Wert sei seit dem Frühjahr vorigen Jahres nicht mehr weiter gestiegen. Gegenüber den weitaus optimistischeren Polen wurde jedoch der Abstand in der Bewertung der Lage durch die Bevölkerung größer.
Während ein Drittel der Polen sowie ein Viertel dere Tschechen und Slowaken mit der Lagen des eigenen Landes vor einem Jahr ähnlich wie bei den neuesten Daren zufrieden war, sei bei den Ungarn der Anteil derer, die Zufriedenheit empfingen, zu vernachlässigen.
Unter den Ungarn empfindet jeder Fünfte die Lage des Landes sogar als „sehr schlecht“, was noch vor einem Jahr nut bei jedem sechsten bis siebenden Ungarn der Fall war. In allen vier Ländern verminderte sich zwar der Anteil der Optimisten, doch auch weiterhin sind die Polen am meisten optimistisch, die Slowaken zeigen sich optimistischer als die Ungarn, deren Optimismus wiederum so selten ist wie bei den Tschechen. Die periodische Untersuchung nimmt die empfundene Wirtschaftslage in den vier Visegrád-Staaten Ungarn, Polen, Slowakei und Tschechien unter die Lupe.
