Ein 57-jähriger Ungar ist aller Wahrscheinlichkeit nach im Balaton ertrunken. Seinen Leichnam fand am Donnerstag ein Mann in Zamárdi (Komitat Somogy) am Strand hinter einer Gaststätte, teilte die Polizei am Freitag mit. Ersten Angaben zufolge kann Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden, hieß es. Der Ertrunkene stammt aus Pálosvörösmart (Komitat Heves).
Nachrichten
EU: Spar kann Plus-Geschäfte in Ungarn kaufen
Die EU-Wettbewerbshüter haben der österreichischen Einzelhandelskette Spar grünes Licht für den Kauf der Plus-Tochter der deutschen Tengelmann-Gruppe gegeben. Das teilte das ungarische Amt für Wettbewerb in der Wirtschaft am Donnerstag in Budapest mit. Die Übernahme werde den effektiven Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht wesentlich beeinflussen, hieß es von Seiten der Brüsseler Behörde.
Spar ist über Tochter-Unternehmen in zahlreichen europäischen Ländern präsent, erklärte das Wettbewerbsamt. In Ungarn betreibe Spar Super- und Hypermärkte, während Plus Discounter unterhalte. Der vereinigte Betrieb kommt nach Einschätzung der EU-Kommission nicht in eine Position, die Preise von Lieferfirmen zu beeinflussen.
Schwäne können Gefahrenquelle sein
Vermehrung der Höckerschwäne ist seit den achtziger Jahren ein Problem am Balaton
In den kommenden Wochen werden die bei der Verbreitung der Vogelgrippe eine Gefahrenquelle darstellenden Höckerschwäne scharenweise am Balaton eintreffen. Unter den hier überwinternden Tieren gab es bisher kein an dieser Krankheit verendetes Exemplar.
Null Toleranz – Mehr als 3000 Führerscheine weg
Das Motto „Null Toleranz“ gegen Verkehrssünder in Ungarn zeigt Wirkung. Bei strengeren Kontrollen als bislang zog die Polizei mehr als 3000 Führerscheine ein und verhängte Strafen von mehr als 1,4 Milliarden Forint (knapp sechs Millionwn Euro), berichten Zeitungen. Auch die Zahl der Unfälle ging nach Angaben des Regierungsbeauftragten Ferenc Kondorosi bedeutend zurück.
Dem Vorgehen liegt das im Jahre 2001 verkündete europäische Ziel zugrunde, die Zahl der Verkehrsunfälle zu halbieren. In Ungarn wurde seitdem eine Verbesserung um 20,5 Prozent erreicht. Das konsequente Handeln soll fortgesetzt werden. Dabei geht es verstärkt um den Schutz von Fußgängern.
