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Leichtes Erdbeben in Ungarn registriert

In Ungarn ist am frühen Dienstagmorgen ein leichtes Erdbeben registriert worden. Die Erdstöße wurden in den Orten Nyíracsád, Nyírmártonfalva, Nyírábrány, Fülöp und Vámospércs (Komitat Hajdú-Bihar) von mehreren Menschen wahrgenommen, es traten jedoch keine Schäden auf. Gemessen wurde das Beben mit einer Stärke von 2,5 auf der Richter-Skala, meldet das Erdbeben-Forschungsinstitut GoeRisk.

Jährlich kommt es in Ungarn zu 100 bis 120 kleineren Erdbeben, die mit Hilfe eines empfindlichen seismologischen Netzes aufgezeichnet werden. Ein großer Teil davon erreicht nicht die Grenze der Wahrnehmbarkeit. Darüber hinaus ist mit vier bis fünf Beben im Jahr zu rechnen, die im Raum des Epizentrums schon gut zu spüren sind, jedoch keine Schäden hinterlassen. Erdbeben mit bedeutenderen Schäden treten statistisch betrachtet alle 15 bis 20 Jahre auf, schwere Beben der Stärke von 5,5 bis 6,0 auf der Richterskala, die mit großen Schäden einhergehen, alle 40 bis 50 Jahre.

Investitionen weniger angestiegen

Straßenbau war die wichtigste Triebkraft für die gesteigerte Industrieproduktion

In Ungarn sind die Investitionen 2005 im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent angestiegen. Das berichtete das Zentralamt für Statistik in Budapest. Dies bedeutet einen Rückgang, nachdem die Investitionen 2004 im Vergleich zum Jahr davor um 9,1 Prozent gewachsen waren. Das Investitionsvolumen 2005 betrug insgesamt 4427 Milliarden Forint (17,5 Mrd. Euro).

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Schüler laufen Streife am Balaton – Kriminalität sinkt

Das Zentrum für Kriminalitäts-Verhütung wird auch in dieser Sommersaison am Balaton aktiv. Es öffnet am 2. Juli und wird bis zum 21. August tätig sein, berichtet die Zeitung „Magyar Nemzet“ auf ihrer Homepage. Vor acht Jahren hatte es als Experiment begonnen und wurde inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte.

Tamás Herke, Chef der Kripo bei der Komitatspolizei von Somogy, die auch für das Südufer des Balaton zuständig ist, wies auf die Bedeutung des Programms hin. Es sei heute bereits landesweit und auch in der EU bekannt. Bei der Kriminalitäts-Prophylaxe, die auch von den Selbstverwaltungen der Kommunen unterstützt wird, gehen Mittelschüler unter der Leitung aktiver und im Ruhestand befindlicher Rentner Streife in Siofok, Balatonföldvár, Balatonlelle und Fonyód.

Auf dem Gebiet der Jugendlichen im Polo mit der Aufschrift „Kriminalitäts-Vorbeugung“ ging die Zahl der Diebstähle am Strand in den vergangenen Jahren beträchtlich zurück, es verschwanden weniger Autos und auch die Zahl der Auto-Einbrüche sank. Wo die wegen ihrer Jugend nur tags arbeitenden Jugendlichen anwesend sind, reduziert sich die Zahl der Straftaten gegen das Eigentum um 30 bis 40 Prozent, berichtete Tamás Herke.

Spannende Parlamentswahl

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Orban und Gyurcsany erwartet

Bei der Parlamentswahl im April gilt ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem sozialistischen Ministerpräsidenten Ferend Gyurcsany und dem Vorsitzenden der rechtskonservativen FIDESZ (Junge Demokraten) Viktor Orban als wahrscheinlich.

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