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400 Kilogramm Speiseeis aus dem Verkehr gezogen

Budapest – Rund 400 Kilogramm Speiseeis hat die ungarische Behörde für Verbraucherschutz bei kürzlichen Kontrollen beanstandet und den Verkauf verboten. Der Grund: In 234 Verkaufsstellen waren die Vorschriften für den Handel mit Eis verletzt worden, teilte die Behörde mit.

Bei 78 Prozent von mehr als 1000 kontrollierten Geschäften kamen Mängel zu Tage, insbesondere in solchen mit warmer Küche und in Büfetts. An 162 Orten fanden die Kontrolleure Produkte, bei denen das Haltbarkeitsdatum überschritten war. Bisher wurden in 103 Fällen Verbraucherschutz-Strafen von insgesamt 37 Millionen Forint (rund 148 000 Euro) und in 140 Fällen Qualitätsschutz-Strafen von insgesamt 10 Millionen Forint (rund 40 000 Euro) verhängt.

In den Sommermonate konzentriert die Behörde ihre Kontrollen auf gastronomische und Dienstleistungseinheiten, die häufig von in- und ausländischen Touristen aufgesucht werden. Gegenwärtig stehen die Orte rings um den Balaton im Fokus.

Zwei Menschen im Auto verbrannt – Unfall auf der Autobahn M3

Gyöngyös – Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn M3 Richtung Miskolc sind am frühen Mittwochmorgen zwischen Gyöngyös und Füzesabony (Komitat Heves) zwei Menschen in ihrem Pkw verbrannt. Ein Kleinbus aus Österreich war in den Pkw gerast, der daraufhin ausbrannte, teilte ein Sprecher des Landes-Katastrophenschutzes der Nachrichtenagentur MTI mit. Die drei Menschen im Mikrobus blieben unverletzt. Feuerwehrleute löschten den Brand. Der Verkehr wurde über die Fernstraße 3 umgeleitet.

Hitzerekord in Budapest: 38,6 Grad

Budapest – Mit einer Höchsttemperatur von 38,6 Grad hat die ungarische Hauptstadt am Dienstag einen Hitzerekord erlebt. Das Thermometer zeigte zwei Zehntel mehr an als beim bisherigen Rekord aus dem Jahre 1928, berichtet der Fernseh-Nachrichtensender hírTV.

Seit Beginn der Hundstage stieg die Zahl der Notrufe bei der Feuerwehr landesweit um 25 Prozent 50 Vergleich zum Durchschnitt. Während die Löschtruppe normalerweise 40 bis 50 mal täglich ausrücken müssen, waren es zu Wochenbeginn 120 mal. Landesweit ist es gegenwärtig verboten, Feuer anzuzünden. Das gilt selbst an den dafür vorgesehenen Stellen.

Zweiter Mückenfeldzug am Balaton in diesem Jahr

Siófok – Der zweite Feldzug dieses Jahres gegen die Stechmücken rund um den Balaton beginnt am heutigen Dienstagabend. Der Einsatz der Kampfmittel soll bis Freitag immer in den Abendstunden fortgesetzt werden, weil die Quälgeister in dieser Zeit am aktivsten sind, sagte der Sekretär des Balaton-Verbandes, János Lázár, der Unabhängigen Nachrichgtenagentur.

Tatsächlich handele es sich bereits um die dritte Runde im Kampf gegen die Mücken, fügte Lázár hinzu. Denn schon Ende Mai seien die Larven mit biologischen Mitteln im Wasser vernichtet worden. Ende Juni wurde dann die Bekämpfung der Insekten selbst in Angriff genommen. Dabei versprühen ein Hubschrauber und eine kleine Landmaschine einen Umweltfreundlichen Stoff, der aus Chrysanthemen gewonnen wird.

Der Mückenkrieg beginnt am Südufer des Plattensees, wobei die Aktion von Siófok aus Richtung Fonyód startet, um danach vom Südwestufer aus den Weg entlang des Nordufers fortzusetzen. Innerhalb von maximal vier Tagen sollen dann bis zu 5700 Hektar rund um Mitteleuropas größtes Binnengewässer besprüht sein.

Die Kosten der Aktion belaufen sich auf rund 70 Millionen Forint (etwa 280 000 Euro), die jeweils zur Hälfte die Ungarische Tourismus AG und die Selbstverwaltungen der Kommunen rund um den Balaton bereit stellen. Bis Saisonende sind noch drei derartige Einsätze gegen die Mückenplage fällig.