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Ungarn: Menschenräuber aus China gefasst

Die Budapester Polizei hat in Zusammenarbeit mit der Terrorabwehr Ungarns am 16. Januar sechs Chinesen festgenommen, die der Entführung eines Landsmannes verdächtig sind. Das teilte das Budapester Polizeipräsidium am Montag mit. Zwei Tage vor ihrer Festnahme sollen die Tatverdächtigen zwei Chinesen vor deren Wohnung in Budapest angegriffen und einen davon vermutlich mit Waffengewalt in einem Auto verschleppt haben. Danach sollen sie Verbindung mit der Frau der Geisel aufgenommen und 300 000 Euro Lösegeld gefordert haben.

Ermittler der Abteilung gegen das Organisierte Verbrechen nahmen die sechs Beschuldigten nach einer neuen telefonischen Lösegeldforderung in einem Einfamilienhaus fest, wo sich auch der Entführte befand. Bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmten Polizisten Handfeuerwaffen und Schocker. Die Ermittlungen ergaben unter anderem, dass die Tatverdächtigen ihrer Geisel Wertgegenstände abnahmen, sie misshandelten, folterten, in Fesseln gefangen hielten und ihr die Ermordung seiner Familie androhten.

Margareten-Brücke in Budapest vor der Rekonstruktion

Sie liegt mitten in Ungarns Hauptstadt und hat zentrale Bedeutung für den Straßenverkehr Budapests: die Margareten-Brücke. In der zweiten Hälfte dieses Jahres soll sie gesperrt werden, um sie umfassend zu rekonstruieren, berichten ungarische Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur MTI.

Mit erheblichen Erschwernissen auf den ohnehin stark belasteten Budapester Straßen muss gerechnet werden, auch wenn die Stadtführung beschwichtigt, mit bedeutenden Einschränkungen sei erst nach Übergabe der neuen Brücke auf dem Autobahnring im Norden und der Szabadság- (Freiheits-)Brücke im Süden zu rechnen.

Zudem sollen die Straßenbahnen auch während der Rekonstruktion, die bis zum Jahre 2010 dauert, eingleisig auf der wichtigen Brücke verkehren. Als Neuerungen sind Fahrradwege zu beiden Seiten und eine Verbreiterung der Fahrbahn geplant.

Wärmerekord in Ungarn

Mit 17,2 Grad ist am Sonntag in der westungarischen Stadt Szentgotthárd Rekordwärme gemessen worden. Damit fiel die Rekordmarke von 1966, als ebenfalls am 20. Januar mehr als 15 Grad registriert wurden, berichtet das staatliche Fernsehen auf seiner Homepage.

Viele Menschen verbrachten den vorweggenommenen Frühlingsstag im Freien. Auch in der Komitatsstadt Győr gingen zahlreiche Menschen ohne Mantel auf den Straßen spazieren. Ende Januar beträgt die Temperatur im Durchschnitt 1 Grad.

Auch an anderen Orten Ungarns war es ungewöhnlich warm. In Szeged öffneten sich die Schneeglöckchen. In der Hauptstadt lud am Nachmittag die Sonne zu Spaziergängen ein. Mit dem Vorfrühling ist es jedoch bald wieder vorbei. Für die nächsten Tage sind wieder kühlere Temperaturen angesagt.

Nagydorog spart beim Wasser

Der Wasserversorger wechselte, die Grundgebühr fällt weg

Die Selbstverwaltung von Nagydorog schloss einen auf 25 Jahre lautenden Vertrag mit der zum Pécser Wasserwerk gehörenden Dunaág Kft. ab. Das Unternehmen zahlt der Gemeinde insgesamt 4 Millionen Forint und wendet rund 40 Millionen Forint für Investitionen auf.

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