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Ungarn: Polizei verwarnt Schumacher

Bei seinem Blitzbesuch in Ungarn ist Michael Schumacher von der Polizei wegen der Benutzung des Handys während der Fahrt verwarnt worden. Der siebenmalige Weltmeister hatte am vergangenen Samstag Ferrari-Pilot Felipe Massa besucht, der nach seiner schweren Verletzung im Militärkrankenhaus in Budapest lag.

Nach einem Bericht der Web-Site sportforum.hu bat Schumacher um Begleitung der Polizei vom Flughafen zum Hospital, die ihm auch für 155 000 Forint (knapp 600 Euro) gewährt wurde. Als „Draufgabe“ hätten die Begleiter jedoch während der Fahrt auch kontrolliert, ob Schumi vielleicht während der Fahrt sein Handy benutzt. Genau an dem Tag, dem 1. August, waren in Ungarn strengere Verkehrsregeln in Kraft getreten, die unter anderem auch das Telefonieren im fahrenden Auto härter bestrafen. Der Formel-1-Pilot wurde angezeigt, kam jedoch mit einer Verwarnung davon.

14.000 Jahre in der Erde verborgen

Mammut wurde den Studenten anvertraut

Die Überreste von zwei Mammuts wurden in der Nähe von Csajág in der Erde gefunden. Die Funde gelangten in das Zircer Naturwissenschaftliche Museum des Bakony. Die Kopien werden später im Naturkundemuseum der Universität ELTE zu sehen sein. Wenn alles gut geht.

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Erneut tödlicher Anschlag auf Roma

In Ungarn ist erneut ein tödlicher Überfall auf eine Zigeunerfamilie verübt worden. Am frühen Montagmorgen trafen Schüsse eine 45-jährige Roma und deren 13-jährige Tochter im Haus der Familie am Rande der Gemeinde Kisléta (Komitat Szabolcs-Szatmár-Béreg). Das geht aus einer Meldung der Polizei hervor, die jedoch die Zugehörigkeit der Opfer zur Minderheit der Roma nicht erwähnt. Bei dem Anschlag starb die Mutter an Ort und Stelle, während die Tochter schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde.

Medienberichten zufolge wurde die Frau durch eine Schrotflinte niedergestreckt, die Geschosse trafen sie im Brustkorb, am Kopf und am Arm. Die Tochter erlitt Verletzungen an Hals und Arm. Sie erlitt außerdem einen Schock und ist vorläufig zu keinerlei Aussage fähig.

Ungarns Pollizeichef József Bencze verdoppelte nach der Tat die Prämie für Hinweise zur Ergreifung der Verantwortlichen für etliche tödliche Angriffe auf Roma auf 100 Millionen Forint (rund 400 000 Euro). Die Nationale Ermittlungsbehörde, die auch in den anderen Fällen zuständig ist, zog am Morgen in Kisléta die Ermittlungen an sich. Eine Gruppe aus 100 Ermittlern arbeitet gegenwärtig an der Aufklärung von insgesamt acht Fällen von Mord oder Mordversuch an Roma.