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106 Siófoker Familien den Hahn abgedreht

Dem Wasserversorger DRV Zrt. ist die Geduld ausgegangen. Ab heute sitzen die Familien in der Wohnanlage Rosengarten auf dem Trockenen.

Gábor Jankó, der PR-Chef der DRV, verwies auf momentan 7,7 Millionen Forint Zahlungsrückstände, die sich in den letzten vier Jahren angesammelt haben. Das bedeutet, daß es in den Wohnungen ab heute täglich von 7 bis 11 Uhr und nachmittags zwischen 15 und 19 Uhr kein Wasser gibt. Wie lange wird dieser unangenehme Zustand andauern? Eben so lange, bis die ausstehenden Rechnungen beglichen sind, so sonline.hu.

Natürlich sei die Maßnahme äußerst unpopulär, erklärt Jankó, doch blieb keine andere Wahl mehr. Schon frühere Rechnungen, eine über 3 996 606 und eine über 925 000 Forint, die noch nicht beglichen sind, häufen die Gesamtschulden seit Errichtung der Wohnanlage im Jahr 1997 auf über 12 Millionen Forint an.

Die Bewohner sehen keine Rechtsgrundlage für das Abdrehen der Hähne. Bei den Forderungen handle es sich um eine Gesamtschuld der Anlage. Nicht in allen Wohnungen seien getrennte Wasserzähler installiert, so wüßten einzelne Familien nicht, wieviel sie konkret schuldeten. Grundsätzlich seien sie jedoch zahlungsbereit. Der Wasserversorger müsse deutlich feststellen und öffentlich machen, welche der Bewohner der 106 Wohnungen in der Vergangenheit bereits bezahlt hätten und welche nicht. Eine kollektive Bestrafung sei rechtswidrig.

Man darf gespannt sein, welche künftigen Verhandlungen zu welchem Ergebnis führen werden.

Autobahnbrücke bei Budapest frei für den Verkehr

Mit der vorläufigen Freigabe der Megyeri Brücke über die Donau im Norden von Budapest ist der Ausbau des Autobahnrings um die Hauptstadt einen wichtigen Schritt vorangekommen. Von diesem Montag an kann die Brücke für den Verkehr genutzt werden, geht aus einer Mittelung der Nationalen Verkehrsbehörde hervor. Zwei kurze Autobahnstücken zu beiden Seiten der Brücke wurden ebenfalls freigegeben. Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány übergibt am Dienstagvormittag offiziell die neue Verkehrsanlage, teilte das Büro des Regierungssprechers mit.

Bad in Boronka geht pleite

Vorerst sprechen die Mitarbeiter nur von Wartungsarbeiten

Nach Informationen der Zeitung Somogyi Hírlap befindet sich das Thermalbad Boronka in der vorinsolvenzlichen Phase. Vorerst laufen die Verhandlungen, wie das Bad zu retten sein könnte.

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Gyula als Stadt der Blumen geehrt

Nur um einen Punkt hat das südungarische Gyula beim Wettbewerb Entente Florale Europe eine Goldmedaille verfehlt. Das teilte die Stadt am Montag mit. Sie erreichte mit Silber und lag damit hinter so starken Konkurrenten wie Düsseldorf. In der Finalrunde waren 24 Städte und Dörfer vertreten, insgesamt wurden neun Goldmedaillen, 13 Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen vergeben. Eine acht Kilogramm schwere Bronzetafel mit zwölf silbernen Rosen, die die EU symbolisieren, bekommt im Stadtzentrum einen würdigen Platz.

„Die Stadt Gyula hat bewiesen, dass sie des Titels Stadt der Blumen und des Wassers würdig ist“, hieß es in der Mitteilung. Der Teilnahme am europäischen Wettbewerb sei jahrelange Arbeit vorausgegangen, was die Jury würdigte. Besondere Anerkennung fand das Zusammenwirken zwischen der Stadtverwaltung und den Einwohnern, die zur Schaffung eines neuen Stadtzentrums führte.

Die touristische Attraktivität der Stadt, das Burgbad, der Lebendwasser-Kanal hätten bei der Jury einen starken Eindruck hinterlassen. Sie verliehen der Stadt Harmonie, Frische und ein neues Antlitz. Für die gelungene Bepflanzung des Zentrums mit Blumen und seine Parkanlage erhielt Gyula einen Sonderpreis.