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Zollrazzien in Budapest: Gefälschte Ware beschlagnahmt

Ungarns Zoll hat erneut mit mehreren Razzien vor allem gegen den Handel mit gefälschten Produkten zugeschlagen. Auf dem Markt im Budapester Stadtviertel Józsefváros förderten die Zollmitarbeiter aus zwölf Pavillons verschiedene gefälschte Artikel zutage, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Im Einzelnen handelte es sich dabei um mehr als 1500 Kleidungsstücke, darunter Gürtel und Mützen, nahezu 1000 Zubehörteile für Telefone, Handyschmuck und Rasierklingen.

Die Ware im Wert von mehr als 17 Millionen Forint (etwa 68 000 Euro) wurde beschlagnahmt und gegen die Händler Strafverfahren eingeleitet. Bei Ankunft der Zöllner hatten die Betroffenen durch hektische Betriebsamkeit und Schließung ihrer Stände selbst auf sich aufmerksam gemacht.

Im Gebiet des ehemaligen Marktes an der Fay-Straße fiel den Zöllnern ein Mann mit einem Sack Zigaretten ins Auge. Wie die Kontrolle zeigte, schleppte der aus Fernost stammende Mann Zigaretten ohne ungarische Steuermarke. Eine Hausdurchsuchung ergab weitere große Mengen unversteuerter Zigaretten. Insgesamt stellte der Zoll 500 Kartons im Wert von fast drei Millionen Forint (etwa 12 000 Euro) sicher. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet, wobei eine Strafe von 7,5 Millionen Forint zu erwarten ist.

Öffentliches Bad in Kanizsa

Die neue Wäscherei wurde in der ehemaligen Kaserne eingerichtet

Das öffentliche Bad wurde vor einiger Zeit in Nagykanizsa in der Dózsa György út 73–75, im Volksmund „Zitroneninsel” genannt, übergeben. In dem Bad kann man nicht nur baden, sondern auch waschen und bügeln, außerdem wird in den Räumen die Beratungsstelle einer Fürsorgerin eingerichtet.

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Erdrutsch an der Donau in Ungarn

Eine halbe Million Kubikmeter Land sind am Donauufer in Szekcső (Komitat Baranya) von einem Lösshügel abgebrochen. Der Brocken hatte sich in der Nacht zum Dienstag um sechs Meter gesenkt und bewegt sich nun unaufhaltsam auf die Donau zu, berichtet das staatliche ungarische Fernsehen auf seiner Web-Site.

Die Polizei riegelte das betroffene Gebiet zur Vermeidung von Unfällen ab. Außer Mitarbeitern des Katastrophenschutzes und Geologen darf niemand in die Sperrzone. Eines von vier Wochenendhäusern auf dem Gelände wurde zerstört. Menschen kamen jedoch nicht zu Schaden. Etwa 20 Meter von der Abbruchstelle befindet sich ein Trinkwasserreservoir der 2600 Einwohner zählenden Kommune. Sollte der beschädigt werden, ist die Versorgung vom Nachbarort Bár aus gesichert. Die Experten können nicht voraussagen, ob weitere Stücke aus der Lösswand brechen.

Großer Dienstleistungskomplex an Budapester Flughafen

Ein Dienstleistungskomplex für rund 200 Millionen Dollar soll einem Bericht des Magazins für Wirtschaft und Politik „HVG“ in der Nähe des Budapester Flughafens entstehen. Innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre sollen auf dem Gelände einer früheren sowjetischen Kaserne Hotels, ein Kongresszentrum, ein Kasino, Büros und ein Geschäftskomplex emporwachsen.

Die Investoren von Airport City Plaza haben dem Bericht zufolge bereits die Genehmigungen erhalten. Wie es hieß, haben sie den Aufschwung des Immobilienmarktes am Flughafen rechtzeitig erkannt und halten den Dienstleistungskomplex für die geeignetste Investition. Gegenwärtig werde an zwei Hotels gedacht. Ein Business-Hotel für Geschäftsleute sei ebenso absehbar. Das Bürozentrum soll 18 000 Quadratmeter Fläche umfassen.