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Erdrutsch an der Donau in Ungarn

Eine halbe Million Kubikmeter Land sind am Donauufer in Szekcső (Komitat Baranya) von einem Lösshügel abgebrochen. Der Brocken hatte sich in der Nacht zum Dienstag um sechs Meter gesenkt und bewegt sich nun unaufhaltsam auf die Donau zu, berichtet das staatliche ungarische Fernsehen auf seiner Web-Site.

Die Polizei riegelte das betroffene Gebiet zur Vermeidung von Unfällen ab. Außer Mitarbeitern des Katastrophenschutzes und Geologen darf niemand in die Sperrzone. Eines von vier Wochenendhäusern auf dem Gelände wurde zerstört. Menschen kamen jedoch nicht zu Schaden. Etwa 20 Meter von der Abbruchstelle befindet sich ein Trinkwasserreservoir der 2600 Einwohner zählenden Kommune. Sollte der beschädigt werden, ist die Versorgung vom Nachbarort Bár aus gesichert. Die Experten können nicht voraussagen, ob weitere Stücke aus der Lösswand brechen.