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Höhle im Balaton Nationalpark öffnet für Besucher

Im Mai öffnet im Balaton Nationalpark eine weitere Höhle für Besucher. Seit zwei Jahrzehnten wird die Kőlik-Höhle bei Szentgál (Komitat Veszprém) von Fachleuten erforscht, berichtet das Internetportal keszthelystart.hu. Schon zwischen 1985 und 1992 brachten Höhlenforscher zahlreiche archäologische Funde an den Tag, die nunmehr der Öffentlichkeit präsentiert werden. Darunter befinden sich 4000 Jahre alte Scherben von Gefäßen, 3000 Jahre alte Stücke aus der mittleren Bronzezeit, Schädel und Bestattungsurnen.

Besucher werden anhand von Funden und Kopien ein realistisches Bild von den Urnenbestattungen erhalten, unter anderem weil es keine Beleuchtung in der Höhle geben wird, Licht kommt allein von Kopflampen.

1999 wurden die Untersuchungen der Höhle von der bis dahin 180 Meter langen Strecke auf insgesamt 420 Meter fortgesetzt. In der Tiefe erreichten die Höhlenforscher 42 Meter. Für Besucher wird es eine Tour auf kürzeren Strecken sowie eine Extremtour geben.

Budapest 6. Kongressstadt in der Welt

Ungarns Hauptstadt Budapest hat im vorigen Jahr ihren Platz 6 auf der Weltrangliste der Konferenzstädte verteidigt. Das ergibt sich aus der Vorabmeldung der International Congress & Convention Association ICCA, Amsterdam. Budapest teilte sich die Platzierung mit Lissabon, verwies aber so bedeutende Veranstaltungsorte wie Brüssel, London und Prag noch hinter sich, geht aus einem Bericht der Ungarischen Tourismus AG hervor. Mit 90 internationalen Veranstaltungen konnte die Hauptstadt ihren Rang behaupten.

Die Goldmedaille erkämpfte sich Wien, während Berlin auf den zweiten Platz kam und Singapur den dritten Platz belegte. Die endgültigen Daten sollen Anfang Juni veröffentlicht werden.

Eine statistische Datensammlung der Tourismus AG über internationale Konferenzen zeigt, dass der Konferenztourismus in Ungarn seine ungebrochene Entwicklung der letzten Jahre auch 2007 fortsetzte. Im Land gab es 485 internationale Konferenzen mit mehr als 135 000 Teilnehmern. Damit ist das Segment weiterhin einer der am dynamischsten wachsenden Zweige im ungarischen Tourismus.

Haus der Ungarndeutschen lädt zum Theatermonat ein

Mit einem Theatermonat lockt das Haus der Ungarndeutschen (HdU) in Budapest im Mai das Publikum. Als Motto wählten die Veranstalter „Sinn und Unsinn im HdU“, hieß es in einer Mitteilung für die Presse. Auf dem Programm stehen zwei Theatervorstellungen, ein Vortrag sowie ein Theater-Wirkshop für Jugendliche.

Zum Auftakt öffnet sich am 9. Mai der Vorhang für das Bauernstück „Lustiger Sonntag“, das im Kulturhaus „Táncsics Mihály“ im Budapester Stadtteil Soroksár vom Mundart-Theater Véménd (Wemend) gezeigt wird. Der Workshop für Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren läuft am 14. Mai unter dem Titel „Drauflosspieltheater“ und fordert die Improvisationstalente heraus. Eine Woche später befasst sich ein Vortrag mit dem Thema „Goethe auf der Hermannstädter Bühne im 19. Jahrhundert“.

Abschließend bietet die Pécser Theatergruppe Dramaschine (Fünfkirchen) am 27. Mai das bereits an mehreren deutschen Bühnen aufgeführte „Hysterikon“, das als eine fulminante Revue skurriler Antihelden, Paranoiker und Tagträumer beschrieben wird. Das Stück von Ingrid Lausund erlebte seine Uraufführung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg.

Unfall eines rumänischen Touristenbusses auf der Autobahn M7

Fonyod – Der Fahrer eines rumänischen Touristenbusses ist auf der Autobahn M7, die zum Plattensee führt, während der Fahrt am Freitagmorgen eingeschlafen. Er fuhr am Kilometer 141 auf einen vor ihm fahrenden ungarischen Sattelschlepper auf. Nach dem Zusammenstoß prallte der Sattelschlepper in die Leitplanken kippte um.

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