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Amtshilfe für Deutschland: Ermittlungen gegen Hehler

Ermittlungen gegen mutmaßliche Hehler haben Behörden in Ungarn nach einem deutschen Ersuchen um Amtshilfe eingeleitet. Das Verfahren richtet sich gegen zwei ungarische Staatsbürger und bislang unbekannte Beteiligte, teilte die Polizei am Montag in Budapest mit. Es bestehe Grund zu der Vermutung, dass diese Verbindung zu einem Ungarn hatten, gegen den die Staatsanwaltschaft Augsburg wegen des begründeten Verdachts des Diebstahls ein Verfahren einleitete.

Seit Mai 2006 hat dieser Ungar nach den Ermittlungsergebnissen der deutschen Behörden zehn Mal in Firmen eingebrochen, dort Werkzeug- und Reinigungsmaschinen im Wert von etwa 600 000 Euro gestohlen und diese dann nach Ungarn gebracht.

Die ungarischen Ermittler fanden inzwischen heraus, dass auch die Ungarn, die Lagerung und Verkauf der gestohlenen Gegenstände übernahmen, an der Diebstahlserie in Deutschland beteiligt waren. Bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmten Polizisten in den Wohnungen der mutmaßlichen Einbrecher Gegenstände aus der Serie von Diebstählen. Slowakische Behörden stellten einen Ungarn, der sowohl in Deutschland als auch in Ungarn gesucht wurde, weil er seine Haftstrafe nicht angetreten hatte. Der Betreffende sitzt inzwischen in einem ungarischen Gefängnis.

Mit dem Flugzeug zum Balaton

In der Hauptsaison wird es eine wöchentliche Verbindung nach Moskau geben

Vor einigen Tagen traf zum wiederholten Mal eine Chartermaschine auf dem Flugplatz Fly Balaton ein. Mit 160 Fluggästen an Bord landete die TU-154 in Sármellék, die am 9. Januar die Gäste auch in die russische Hauptstadt zurückbrachte, nachdem sie die Balatonregion kennen gelernt hatten.

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Rassistischer Staatsanwalt in Ungarn tritt zurück

Nach der Verbreitung antisemitischer und rassistischer Beiträge im Internet von einem Rechner der Obersten Staatsanwaltschaft Ungarns hat sich ein Staatsanwalt selbst als Täter gemeldet und ist von seinem Posten zurückgetreten. Der Mann hatte unter dem Namen „Looser“ regelmäßig in einem extremistischen südafrikanischen Internet-Tagebuch publiziert, berichten ungarische Medien.

Ein Internet-Nutzer war auf die antisemitischen und rassistischen Äußerungen gestoßen und bei der Spurensuche im Netz der Obersten Staatsanwaltschaft Ungarns gelandet, berichtet „Népszava“ am Samstag unter Berufung auf den Sprecher der Behörde, Zoltán Borbély. Dort leitete ein Abteilungsleiter Ermittlungen ein, worauf sich der Staatsanwalt stellte. Derzeit werden die Tagebuch-Eintragungen geprüft, um dann über ein eventuelles Strafverfahren zu entscheiden.

Ungarn: Zoll ermittelt wegen Betrugsversuchs mit EU-Mitteln

Rund eine Milliarde Forint EU-Fördermittel haben zwei Männer offenbar durch falsche Angaben bei einer Ausschreibung an sich bringen wollen. Diesem Vorwurf geht die Abteilung für Strafverfolgung des ungarischen Zolls nach. Nach einer Anzeige der Nationalen Entwicklungs-Agentur leitete die Behörde Ermittlungen wegen des Versuchs ein, die finanziellen Interessen der Europäischen Gemeinschaft zu schädigen, teilte Zoll-Sprecher Oberst Jenő Sipos am Freitag mit. Die mutmaßlichen Täter wurden in Gewahrsam genommen, Maßnahmen für einen Haftbefehl eingeleitet.

Die beiden mit Z.T. und H.K. bezeichneten Budapester sind den Angaben zufolge Leiter von Unternehmen, die Preisangebote und Bewerbungen mit unwahrem Inhalt beim Ungarischen Zentrum für Wirtschaftsentwicklung einreichten. Mit dem Betrugsversuch, der 140 Mikro- und Kleinunternehmen betreffe, habe es die Bewerberfirma auf Unionsmittel von nahezu einer Milliarde Euro abgesehen gehabt. Tatsächlich seien jedoch derzeitigen Angaben zufolge die nötigen Eigenmittel nicht vorhanden. Es sei weiterhin zu vermuten, dass die Realisierung der Investitionen mit fiktiven Rechnungen belegt worden wäre, hätte man die Sache nicht aufgedeckt.