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Sicherheit per Video-Überwachung

Wie Sie Ihr Haus am Balaton schützen und immer im Blick haben

Mein Haus steht rund um die Uhr unter Beobachtung, ich kann es sogar sehen, auch wenn ich selber noch so weit weg bin, und wenn sich Verdächtiges tut, ist ein Sicherheitsdienst zur Stelle. Diese Art Sicherheit gibt es tatsächlich: mit einer Video-Fernüberwachung.

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Ermittlungen nach Schändung von Kádár-Grab eingestellt

Mehr als sechs Monate nach der Schändung des Grabmals von János Kádár und dessen Ehefrau hat die Budapester Polizei die Ermittlungen jetzt eingestellt. Am 2. Mai hatten unbekannte Täter die Grabstätte des früheren ungarischen Parteichefs auf dem Budapester Kerepesi-Friedhof verwüstet, die Urne und Knochenüberreste verschleppt. An der Mauer des Panteons der Arbeiterbewegung brachten sie Schmählosungen an, erinnert die Polizei in ihrer Mitteilung am Donnerstag.

Während der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen wurden fasst 600 Personen verhört. Zur Untersuchung von Spuren, Asche und Knochenresten wurden Experten mehrerer Fachgebiete einbezogen, heißt es weiter. Dabei wurden jedoch keinerlei Anhaltspunkte gefunden, die eine Identifizierung der Täter ermöglicht hätte.

Die ausgesetzte Belohnung von zwei Millionen Forint (rund 8000 Euro) für Hinweise zur Ergreifung des Täters bleibt weiter bestehen. Die Einstellung der Ermittlungen, so hieß es, sei kein Hindernis, in der gleichen Sache das Verfahrung später fortzusetzen.

Vierjähriger stirbt in Ungarn nach Mandeloperation – Polizei ermittelt

Ein vierjähriger Junge ist in der Komitatsstadt Kaposvár nach einer Mandeloperation gestorben. Am 23. November war das Kind im Ausbildungs-Krankenhaus „Kaposi Mór“ operiert worden, berichtet am Donnerstag das Polizeipräsidium des Komitats. Zwei Tage später wurde es nach Hause entlassen, wurde jedoch einen weiteren Tag danach wieder in dieses Krankenhaus gebracht.

Die Eltern klagten darüber, dass das Kind weder isst noch trinkt. Auf der Kinderstation sollte es dann wegen seines Wasserhaushalts behandelt werden. Dabei traten massive arterielle Blutungen auf. Eine zwölfstündige Intensivbehandlung mit wiederholter Wiederbelebung konnte jedoch das Kind nicht retten. Der Junge starb in den frühen Morgenstunden des 28. September.

Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts auf fahrlässige Gefährdung mit Todesfolge auf. Auch die Leitung des Krankenhauses ordnete eine umfassende Untersuchung an.

Diagnose: Gesundheit der Ungarn erschreckend schlecht

Die Ungarn befinden sich mit ihrem Gesundheitszustand weit unter dem EU-Durchschnitt. Ein Bewohner des Landes hat doppelt so hohe Aussichten, an Krebs zu sterben. Beim Herzinfarkt liegt die Möglichkeit dreimal, bei Schrumpfleber sechs mal so hoch wie in den anderen Ländern der Europäischen Union.

Dies stellte die Universität Deberecen in einer Untersuchung fest, die der Dekan der Fakultät für Volksgesundheit, Róza Ádány, nach einem Bericht des Privatsenders InfoRádió vorstellte. Es handelt sich dabei um die ersten Ergebnisse eines Programms für 340 Millionen Forint (etwa 1,4 Millionen Euro), in dessen Mittelpunkt Forschungen über Vorbeugung der bedeutendsten Krankheiten vom Gesichtspunkt der Volksgesundheit stehen.

Bei Frauen unter 65 Jahren werden Todesfälle zu 40 Prozent von Geschwulsterkrankungen verursacht. Bei Männern liegen Herz/Kreislauf-Erkrankungen und Krebs gleichauf an der Spitze der Todesursachen, gefolgt von Krankheiten des Verdauungssystems.

Das „Jedlik Ányos Programm“, das die Forschungen ermöglicht, soll die Tendenzen bei den Todesursachen stoppen helfen. Nach Aussage Ádánys reicht das Programm von der Grundlagen- bis zur angewandten Forschung.