Ein Dorf namens Kocs schenkte der Welt ein Wort, das heute auf jedem Kontinent verstanden wird – und ist nur eine von tausend Spuren, die sich im Ungarischen verbergen. Was, wenn eine Sprache mehr verrät als jedes Geschichtsbuch? Das Ungarische bewahrt in seinem Wortschatz die Spuren von Hirten aus Siebenbürgen, osmanischen Beamten, Kaufleuten Mitteleuropas und Steppennomaden – und in seiner Grammatik eine ganz eigene Art, Raum, Zeit und Gefühl zu ordnen. Es gibt Wörter, die nicht nur benennen, sondern erzählen.
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