Weinzentrum von Badacsony eröffnet

Das Weinzentrum „Hableány – Meerjungfrau“ in Badacsonytomaj wurde mit einem Investvolumen von 1 Milliarde Forint von Grund auf renoviert und erweitert, es erstreckt sich nun auf einer Fläche von 2.300 Quadratmetern. Neben der Weinerzeugung fungiert es als Showroom für alle, die sich für die Weinherstellung von der Verarbeitung der Traube bis zur Weinabfüllung interessieren – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Bence Laposa, Inhaber des Weinzentrums und Geschäftsführer der Laposa Birtok GmbH, informierte, dass das Projekt in 1,5 Jahren fertiggestellt wurde und nun die Kapazität besitzt, jährlich 450.000 Flaschen, davon 50.000 Flaschen Sekt, abzufüllen. Das Gebäude beherbergt die Kellerei, einen Showroom, eine Sektkellerei, ein Restaurant und eine kleine Ausstellung über die Familiengeschichte der Gründerfamilie Barabás und der Familie Laposa als heutige Besitzer. Aktuell befinden sich 20 verschiedene Weine im Angebotssortiment des Weinguts.

Für den lokalen Tourismus ist das neue Weinzentrum von herausragender Bedeutung, denn die Besucher gewinnen hier einen Einblick in die traditionellen und modernen Techniken und Methoden der ungarischen Weinherstellung. Und sie können qualitativ hochwertige Dienstleistungen in Anspruch nehmen – erklärte László N. Krisztin, Bürgermeister von Badacsonytomaj.



Das „Hableány“ war schon vor seiner Renovierung ein touristisches Highlight und dient nun nach der Erweiterung und Verbesserung auch als Treffpunkt für Experten des Weinhandels – fügte er ergänzend hinzu. Der Bürgermeister ist der festen Überzeugung, dass die Zukunft der Region im Weintourismus liegt, weshalb die Investition in die Renovierung des Weinzentrums sehr wichtig war.

Das Gebäude des „Hableány“ wurde 1883 errichtet und 1964 erstmals grundsaniert. Seitdem bekleidete das Haus unterschiedliche Funktionen: es diente privaten Familienfeiern, war Pension, Kaufladen mit Poststelle, Restaurant und in jüngster Vergangenheit sogar ein Streetfood-Bistro. Zum Gedenken an die einst im Gebäude stationierte Poststelle kann man im „Hableány“ auch heute Postkarten verschicken.

Weitere Informationen unter www.kishableany.com

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