Ausbau des Straßennetzes in Ungarn wird fortgesetzt

Die Regierung wird in diesem Jahr 160 km Straßenbau in Auftrag geben, was 390 Mrd Forint (1,2 Mrd EUR) kostet. Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum hängt vom Ausbau des Straßennetzes ab, so das Ministerium für Innovation und Technologie in einer Erklärung – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Seit 2010 wurden in Ungarn 500 km Autobahnen und Schnellstraßen gebaut, darunter eine hochwertige Straßenverbindung zwischen Salgótarján in Nordungarn und Szombathely im Westen sowie die erste Autobahn nach Rumänien, so die Erklärung. Seit 2010 seien insgesamt 755 Milliarden Forint für die Erneuerung von Straßen mit einer Gesamtlänge von 6.000 km ausgegeben worden, so die Erklärung.

Der Ausbau des Straßennetzes wird in diesem Jahr fortgesetzt, wobei die Verbindung zwischen Eger im Norden und der Autobahn M3 eröffnet wird, während die M85 von Csorna bis Sopron im Westen verlängert wird. Die M4 wird zur Verbindung der Umgehungsstraße M0 Budapest mit Abony fertiggestellt, und eine Autobahnverbindung zwischen Berettyóújfalu und der rumänischen Grenze im Osten wird fertiggestellt. Letztere wird nach der M43 die zweite Verbindung von Ungarn in Richtung Siebenbürgen schaffen.

Neue Abschnitte der M76 werden bei Zalaegerszeg und der M7 im Westen fertiggestellt, und bei Komárom im Norden wird eine Donaubrücke eröffnet. Im Süden wird ein erster Abschnitt des Modernisierungsprojekts M0 fertiggestellt. Strategisches Ziel des Ministeriums sei es, alle ungarischen Ortschaften innerhalb von 30 Minuten von einer vierspurigen Straße aus erreichbar zu machen, hieß es in der Erklärung.