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Umfrage: Jeder dritte Ungar unternahm Urlaubsreise

Etwa jeder dritte Ungar hat in diesem Jahr eine Urlaubsreise unternehmen können. Das waren 4 Prozent weniger als im vorigen Jahr, stellte das Meinungs- und Marktforschungsinstitut Median in einer jetzt veröffentlichten repräsentativen Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins für Wirtschaft und Politik „HVG“ fest.

Unter den Urlaubern fern von zu hause waren Menschen mit höherer Bildung und jüngere Leute deutlich stärker vertreten als andere Teile der Bevölkerung. Diese beiden Faktoren beeinflussten mehr als das Einkommen, ob jemand verreiste oder nicht. Daher sei die Art der Erholung auch eher eine Frage der Einstellung als des Geldes. Dagegen hängten Ort, Dauer und Niveau des Urlaubs vom Geld ab, hieß es weiter.

Bezogen auf die gesamte Bevölkerung war der Anteil derer rückläufig, die in einer Saison sowohl im Ausland als auch im Inland Urlaub machten. Davon wiederum blieben auch nicht alle zu Hause, ein großer Teil von ihnen verzichtete aber auf eine Auslandsreise. Etwa um 12 Prozent betrug die Zahl derer, die gänzlich auf eine Reise verzichteten.

Für eine Mehrheit (60 Prozent) war offenbar 2008 schon ein Krisenjahr. Sie machten sowohl im vorigen als auch in diesem Jahr in der Nähe ihres Hauses Urlaub. Für 22 Prozent verlief der Sommerurlaub ähnlich wie im vergangenen Jahr: 17 Prozent hatte Urlaub, aber nur im Inland, 1 Prozent nur im Ausland und 4 Prozent in beiden Richtungen.

Durchschnittlich 93000 Forint machten die Menschen für den Urlaub locker, was auch im Vorjahr die relative Mehrheit (46 Prozent) tat. 41 Prozent dagegen sagten, dass sie weniger Geld für Urlaub hatten als 2008. Der durchschnittliche Ferienaufenthalt lag in der zurückliegenden Saison bei acht Tagen – wie im vorigen Jahr.