Krawietz/Mies wollen wieder ins French-Open-Finale

Die French Open gehen in die entscheidende Phase. Im Herren-Doppel und im Damen-Einzel stehen die Halbfinals an. Die deutschen Titelverteidiger treffen auf die diesjährigen US-Open-Finalisten.

Kevin Krawietz und Andreas Mies wollen bei den French Open wie im Vorjahr in das Endspiel einziehen. Die Überraschungssieger des Jahres 2019 treffen heute im Halbfinale in Paris auf die diesjährigen US-Open-Finalisten Wesley Koolhof/Nikola Mektic (Niederlande/Kroatien).

«Ab jetzt ist es Kopfsache, die Schläge sind da», sagte der 28 Jahre alte Coburger Krawietz vor dem zweiten Match des Tages im zweitgrößten Stadion der Anlage. Zuvor stehen sich dort Juan Sebastian Cabal/Robert Farah (Kolumbien) und Mate Pavic/Bruno Soares (Kroatien/Brasilien) gegenüber (Beginn 12.00 Uhr/Eurosport).

Im vergangenen Jahr hatten Krawietz und sein zwei Jahre älterer Kölner Partner überraschend als erstes deutsches Doppel seit 1937 den Titel in Roland Garros gewonnen. Auf dem Weg ins Halbfinale spielten sie im Herbst 2020 bislang recht souverän auf, gewannen gegen Alexander Bublik/Michail Kukuschkin aus Kasachstan 6:2, 6:3, gegen Feliciano Coria und den Einzel-Halbfinalisten Diego Schwartzman (Argentinien) 6:2, 6:0 und im Viertelfinale gegen Jamie Murray und Neal Skupski aus Großbritannien 6:4, 6:4.

Lediglich im Achtelfinale mussten sie zittern und gegen die Franzosen Benjamin Bonzi/Antoine Hoang beim 6:4, 1:6, 7:6 (7:5) drei Matchbälle abwehren. «Das Wichtigste ist, auf den Platz zu gehen, nicht um nicht zu verlieren, sondern um zu gewinnen», sagte Mies.

Auf dem Court Philippe Chatrier, dem Center Court, sind am Donnerstag die Damen-Halbfinals angesetzt. Die an Nummer sieben gesetzte Petra Kvitova aus Tschechien trifft nach ihrem Viertelfinal-Erfolg gegen Laura Siegemund auf Sofia Kenin aus den USA. Im Halbfinale zuvor (15.00 Uhr/Eurosport) stehen sich Nadia Podoroska (Argentinien/Nummer 131 der Weltrangliste) und die Polin Iga Swiatek (54.) gegenüber.

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