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Reallöhne in Ungarn 3,7 Prozent gestiegen

Bei einem Anstieg des Verbraucherpreis-Indexes um 5,7 Prozent sind die Reallöhne in Ungarn während des ersten Halbjahres 2010 um 3,7 Prozent gewachsen. Das teilte das Zentrale Statistische Amt des Landes am Donnerstag (19.8.) mit. Die Entwicklung wird auf die Änderung bei der Einkommensteuer zurückgeführt. Im selben Zeitraum waren 2,671 Menschen in Beschäftigung (bei rund zehn Millionen Einwohnern). Die durchschnittlichen Bruttolöhne stiegen um 3, die Netto-Durchschnittsverdienste um 9,6 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Dabei betrug der Vollzeit-Beschäftigten 204 100 Forint (rund 737 Euro), darunter der Mitarbeiter von Unternehmen 205 700 Forint. Die Angestellten von staatlichen Organisationen erhielten 203 900 Forint. Am besten bezahlt wurden Tätigkeiten bei Finanz- und Versicherungsunternehmen (449 500 Forint), gefolgt von Information und Kommunikation (375 400 Forint) sowie Strom-, Gas- und Wärmeversorgung (351 600 Forint. Am wenigsten zahlten das Gastgewerbe (123 900 Forint) sowie Landwirtschaft, Waldwirtschaft und Fischerei (137 200 Forint).