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Winter verursachte Milliarden-Schäden am Balaton-Südufer

Die Ortschaften am Südufer des Balaton beklagen nach dem langen und kalten Winter dieses Jahres Schäden in Höhe von mehreren Milliarden Forint. Am Südufer des „ungarischen Meeres“ müssten beispielsweise überall die Schutzanlagen ausgebessert werden, weil sie durch Kälte, Eis und hohe Wellen erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden, berichtet das öffentlich-rechtliche Fernsehen des Landes. Dabei geht es um eine Strecke von 90 Kilometern, auf der Schutzanlage installiert sind. Das Geld der Kommunen reiche jedoch nur für kleinere Ausbesserungen.

Am Strand von Fonyód ist der Beton gerissen, Sturm und Eis riss die Lampen um. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gab es am größten mitteleuropäischen See nicht so extremes Wetter. Die meisten Schäden entstanden durch starken Wellengang.