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Bahn: Regierung erwartet 13 Milliarden Euro Corona-Schaden

In der Corona-Krise waren die Passagier-Zahlen bei der Bahn massiv eingebrochen. Auch deswegen rechnet die Regierung mit hohen Verlusten bei dem Konzern.

Der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU), rechnet damit, dass die Corona-Krise die Deutsche Bahn mindestens 13 Milliarden Euro kosten wird.

Ein Schaden von 13 bis 14 Milliarden Euro sei zu Beginn der Pandemie als schlechtestes Szenario errechnet worden, sagte er der Zeitung «Welt» (Samstag). «Inzwischen ist klar: Es wird nicht auf unser bestes Szenario hinauslaufen, sondern auf das schlechteste.»

Sollten die Corona-Beschränkungen länger dauern, könne es auch noch teurer werden. «Wenn wir auch den ganzen Januar, Februar und März noch massive Einschränkungen haben sollten oder auch im nächsten Herbst noch Maßnahmen nötig sein werden, dann müssen wir prüfen, welche Auswirkungen das hat.»

Der Bundestag hatte in dieser Woche die Verschuldungsgrenze für den bundeseigenen Konzern von bisher 30 Milliarden auf 35 Milliarden Euro bis Ende 2021 angehoben.

Die Bahn erwartet in diesem Jahr nach früheren Angaben aus Konzernkreisen einen Umsatzeinbruch und einen Verlust von 5,6 Milliarden Euro. Vor allem der dramatische Fahrgastrückgang in der Corona-Krise belastet, aber auch die Probleme der Gütersparte sowie im Auslandsgeschäft. Aus dem Konzern-Umfeld hieß es zuletzt, dass bis Ende 2024 mit einem Corona-Schaden von bis zu 9,6 Milliarden Euro gerechnet werde.

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