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Steuerideen des Ministeriums für Regionalentwicklung

Das Ministerium für Regionalentwicklung beabsichtigt, im Interesse der allgemeinen Gesundheit die wenig Obst enthaltenden Marmeladen und Sirups zu versteuern und hofft darauf, dass eine günstige Auswirkung der Einführung dieser Produktgebühr der Aufschwung des Obstanbaus ist.

Laut der Bekanntmachung des Ministeriums für Regionalentwicklung wird beabsichtigt, dass die Besteuerung der wenig Obst enthaltenden Marmeladen und Sirups höher ist als die der Produkte, die mit mehr Obstanteil erzeugt werden. Aufgrund der derzeitigen Verordnung dürfen die Lebensmittel, die nicht mindestens 35% Obst enthalten, nicht Marmeladen genannt werden, doch umgangssprachlich werden auch die Lebensmittel mit geringerem Obstanteil Marmelade genannt.

Laut der Bekanntmachung gelang es auf Initiative des Ministeriums für regionale Entwicklung vor einigen Wochen die Anhebung der Monopolsteuer von aromatisierten Spirituosen zu erreichen, so dass sich die Monopolsteuer von aromatisierten Spirituosen um 50% erhöhte. Bei Bier, Wein, Sekt und Qualitätsspirituosen beträgt die Steuererhöhung dagegen 5%.

Das Ministerium initiiert jetzt aus denselben Erwägungen die Besteuerung der Marmeladen, damit die Lebensmittel mit geringem Obstgehalt vom ungarischen Markt verschwinden – steht in der Bekanntmachung. Die Besteuerung der wenig Obst enthaltenden Marmeladen und Sirups fördert die richtigen und gesunden Ernährungsgewohnheiten, unterstützt die landwirtschaftlichen Produkte und trägt zur Stärkung der heimischen Produktion und der Lebensmittelsicherheit bei. Laut der Bekanntmachung laufen die interministeriellen Abstimmungen über die Gesetzesänderung.