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Rosen – Ratgeber Garten 11/2011

Gartengeräte überwintern, Rosen aussuchen und pflanzen, Rosensorte nach dem Standort auswählen, Rosen kaufen beim Fachmann, Rosen pflanzen: Wie macht man es richtig, Winterhärte von Pflanzen, Pflanzen vor Kälte schützen, Mondkalender im November uvm.

Gartenarbeiten im November

Wenn das Wetter es zulässt, gibt es genügend zu tun. Doch gibt es zum Glück noch genügend milde Tage, bevor der Winter endgültig Einzug hält.

Folgende Arbeiten können Sie im November erledigen: Laub rechen, kompostieren oder als Mulch verwenden, Wasser abstellen, Leitungen und Schläuche leeren, Winterschutz auflegen und Rosen anhäufeln, Gehölze und Rosen pflanzen, Staudenbeete und Baumscheiben mit Mulch, Laubstreu oder Kompost abdecken, Frühbeet mit Noppenfolie vor Frost schützen, Kernobst und Ziergehölze schneiden, Boden lockern, düngen, mulchen, Neue Beete vorbereiten, Nistkästen anbringen oder alte Kästen gründlich säubern, Zäune, Pergolen und Spaliere reparieren, Aufräumen und Beete abräumen, Rhabarber teilen.

Gartengeräte überwintern

Gartengeräte die Sie den Winter über nicht benötigen, brauchen etwas Pflege. Verschmutze Geräte setzen leicht Rost an, was ihre Lebensdauer erheblich mindert. Und eingetrocknetes Erdreich lässt sich auch nur schwer wieder entfernen. Reinigen Sie daher Spaten, Hacken etc. sorgfältig und ölen oder fetten Sie die Metallteile ein. So kann den Winter über nichts passieren.

Rosen

Rosen aussuchen und pflanzen

Von Mitte Oktober bis Ende November ist die ideale Zeit um Rosen zu pflanzen. Wurzelnackte Pflanzen stehen jetzt bereit und nur in dieser Angebotsform ist das komplette Sortiment erhältlich. Der Grund? Nicht jede Rosensorte macht als Containerpflanze eine gute Figur, auch wenn sie im Garten absolut einwandfrei wächst und reich blüht. Daher werden im Sommer nur die stromlinienförmigen Sorten angeboten, die im Topf attraktiv sind und daher gut verkauft werden können.

Rosensorte nach dem Standort auswählen

Die Auswahl der Rosensorte richtet sich in erster Linie nach dem Zweck, bzw. den Platz, den die Rose ausfüllen soll. Ausschlag gebend ist zuerst also die Höhe und Wuchsform. Erkundigen Sie sich also genau, welche Ausmaße eine Rose einnehmen wird und kalkulieren Sie zu den Angaben gut und gerne 10 bis 20 Prozent mehr ein, besonders wenn Sie einen Garten mit fruchtbarem Boden haben.

Dann geht es um die Gesundheit. Leider können viele Krankheiten die Rosen befallen. Daher kommen nur „die harten in den Garten“. Die Angaben der Züchter sind meist einigermaßen brauchbar, vor Schönfärberei ist man allerdings auch nicht ganz gefeit. Besser ist es, in guten, sprich aktuellen Büchern sich nach der Widerstandskraft der begehrten Sorte zu erkundigen. Hat eine Rosensorte das ADR-Gütesiegel, kann man ziemlich sicher sein, dass man wenig Probleme mit ihr haben wird, denn sie hat die strengste Rosenprüfung der Welt bestanden und gehört zur Spitzengruppe gesunder Sorten.

Rosen kaufen beim Fachmann

Rosen sollte man in Baumschulen kaufen, oder in spezialisierten Versand-Rosenschulen. Nur dort steht das immense Sortiment zur Verfügung und man bekommt genau das, was man braucht. Meist beraten die Mitarbeiter dieser Anbieter auch, wenn man noch unsicher ist. Allgemein kann man leider nicht sagen, dass etwa alte Sorten besser sind als neue bzw. umgekehrt. Insofern muss man sich für jede Sorte ein eigenes Bild machen. Angesichts der guten und reich bebilderten Internetauftritte der Rosenschulen ist das aber das geringste Problem.

Bei der Bestellung kann man gleichzeitig einen Liefertermin ausmachen. Gerade bei begehrten Sorten ist es angebracht bereits jetzt zu bestellen, auch wenn Sie erst im März pflanzen wollen, weil vielleicht das Beet erst noch vorbereitet werden muss oder man das Risiko der ersten Überwinterung eines Hochstämmchens umgehen möchte. Die meisten Rosen lassen sich aber problemlos noch pflanzen, solange der Boden nicht gefroren ist.

Rosen pflanzen: Wie macht man es richtig?

n der Regel werden Rosen als veredelte Pflanzen angeboten. Die Wildlingsunterlage sorgt dafür, dass die gewählte Kultursorte besonders kraftvoll wächst. Die knubbelige Veredlungsstelle gehört etwa ein halbes bis ganzes Spatenblatt tief in die Erde. So schützt man die Basispartieen der Zweige der veredelten Sorte vor Frösten und die Pflanze kann immer wieder aus dieser Zweigreserve austreiben, selbst wenn der Winter besonders hart war. So genannte wurzelechte Pflanzen wurden nicht durch Veredlung, sondern durch Stecklinge vermehrt. Sie sind zu Anfang meist etwas schwächer als die veredelten Kollegen, holen aber diesen Rückstand in den kommenden Jahren mehr als auf.

Besonders flach wachsende Rosen, die den Boden befestigen und Lücken schließen sollen, etwa an einem Hang, werden gerne wurzelecht gesetzt. Da die Pflanzen nicht ganz so tief gepflanzt werden müssen, sind sie auch bestens für Gefäße geeignet. Erkundigen Sie sich im Falle des Falles, ob Beet- oder Rugosarosen, vielleicht auch die eine oder andere Strauchrose wurzelecht erhältlich ist und pflanzen einmal diese. Ein Experiment, das sicher gelingen wird!

Was beeinflusst die Winterhärte von Pflanzen?

Neben den Minimaltemperaturen, die eine Pflanze ertragen kann, ist ihre Winterhärte auch stark vom Witterungsverlauf abhängig. Ein früher Kälteeinbruch strapaziert die Pflanzen beispielsweise viel mehr als wenn sie bei langsam fallenden Temperaturen allmählich abhärten. Besonders gefährlich sind stark schwankende Temperaturen, die zu Frostrissen führen können. Auch anhaltende Warmperioden im (Spät-)Winter strapazieren die Pflanzen. Sie stellen sich auf eine neue Wachstumsperiode ein und sind dann bei plötzlichem Frost äußerst anfällig.

Eine geschlossene Schneedecke ist für Stauden der perfekte Winterschutz, denn unter ihr sinkt die Temperatur nicht weit unter den Gefrierpunkt. Immergrüne Gehölze wollen hingegen von erdrückenden Schneelasten befreit werden. Hinzu kommt, dass sie auch im Winter Wasser verdunsten und gegen Frost-Vertrocknung anfällig sind.

Mit der richtigen Pflege können Sie übrigens die Frosthärte Ihrer Schützlinge positiv beeinflussen. Alle mehrjährigen Pflanzen sollten ab spätestens Mitte August keine stickstoffhaltige Düngung mehr erhalten, um ein gutes Ausreifen zu gewährleisten. Kaliumdünger hingegen festigt die Pflanzenzellen und erhöht ihre Widerstandsfähigkeit gegen Frost.

Pflanzen vor Kälte schützen: Welches Material eignet sich?

Luftpolsterfolien isolieren sehr gut gegen Kälte und werden als Wurzelschutz um Kübel gewickelt, die im Freien auf dem Balkon oder auf der Terrasse verbleiben. Die Pflanzen selbst sollten Sie aber nicht darin verpacken.

Besser sind luftdurchlässige Gewebe wie Jute, Vlies oder Leintücher. Diese Materialien oder auch Schilfmatten u. ä. eignen sich speziell für das Verpacken höherer Gewächse. Solche Verkleidungen müssen keineswegs hässliche Gebilde sein, die nur ihre Funktion erfüllen. Mit etwas Geschick, Phantasie und dem Zusammenspiel verschiedener Naturmaterialien können Sie kunstvolle Skulpturen kreieren, die zum Blickfang im winterlichen Garten werden.

Zum Abdecken empfindlicher Stauden oder auch Rosen verwende ich Fichtenreiser, diese haben mehrere Vorteile: Fichtenreiser lassen Luft hindurch, bieten aber ausreichend Schutz. Viel wichtiger: Im Laufe des Winters verlieren Sie Nadeln, und so kann im zeitigen Frühjahr ausreichend Licht an den Boden dringen. Praktisch, oder?

Kehidakustany: Markt für Leib und Seele

Am Samstag, den 5. und Samstag, den 19. November findet im Hof des Restaurants Mediterran Ètelbar wieder der Markt für Leib und Seele statt. Im Angebot sind Ökoprodukte aus der Region, Kunst und Kunsthandwerk, Ökologische Kosmetika sowie Snacks und spanische Tapas. Infos zum Angebot und für Erzeuger oder Händler unter Tel. 0036 30 5047981

NEU: Im ersten Stock des Restaurants befindet sich eine kleine Gemälde Ausstellung der Künstlerin Gisela Luschner – Schiller.

Der Mondkalender im November 2011

Fruchttage: 1, 9, 10, 18, 19, 20 bis 13h, 27, 28. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 2, 3, 11, 12, 13, 20 ab 14h, 21, 22, 23 bis 12h, 29, 30. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 4, 5, 14, 15, 24. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 6, 7, 8, 16, 17, 25, 26. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8 bis 14 Uhr vertreten.

Jeden Dienstag und Samstag sind wir in Heviz auf dem neuen Ökomarkt am großen Parkplatz von 8.00 bis 13.00 Uhr mit unseren Produkten zu finden.

Außerdem sind wir donnerstags in Heviz zwischen 15.00 und 19.00 Uhr vertreten.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch findet im November wieder jeden Donnerstag ab 19.00 Uhr in Kehida im Restaurant „ Mediterran Ételbàr“ gegenüber des Thermalbades statt.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Unser Hofladen ist im Oktober nur nach telefonischer Vereinbarung unter 06-30-9142456 geöffnet.

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer Elixier, Holunder und Löwenzahn-Sirup, Spitzwegerich-Hustensirup, Gelee und Essig, sowie Säfte und natürliche Pflanzen- Stärkungs und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ. Getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel. Die Lebensmittel können auch auf den Märkten probiert und gekauft werden.

Die Pflanzenstärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringen wir gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de