Gefro Banner

Der Garten im Oktober und November 2015

Knollensellerie einlagern, Porree schützen, Unkraut zwischen Herbstaussaaten, Knollenfenchel ausreifen lassen und einlagern, Rhabarber umpflanzen, Endspurt im Gemüsebeet, späte Aussaaten, Winterkräuter, Schneckeneier, Winterzwiebeln stecken, Leimringe gegen Frostspanner, Kübelpflanzen, Mondkalender im Oktober und November 2015 uvm.

Was liegt an im Gemüsegarten?

Knollensellerie für den Winter einlagern

Knollensellerie ist ein schmackhaftes Wintergemüse, ernten Sie Ihren Knollensellerie so spät wie möglich, jedoch vor den ersten starken Nachtfrösten. Damit die ganze Kraft in die Knolle geht, können Sie etwa zwei Wochen vor der Ernte das gesamte Laub, bis auf die Herzblätter, entfernen. Nach der Ernte, vor dem Einlagern, wird dann das restliche Laub entfernt und der Blattansatz gesäubert. Der Knollensellerie lässt sich so ohne Probleme an einem kühlen Platz und in Kisten mit feuchtem Sand verpackt über die Wintermonate lagern.

Porree vor Frösten schützen

Porree, den Sie auch in den Wintermonaten ernten wollen, schützen Sie gegen zu strenge Fröste am besten mit Vlies oder einer Abdeckung aus Herbstlaub. Bei der Gelegenheit sollten Sie den Porree auch gründlich auf einen Befall mit Lauchmotten hin absuchen. Die Fraßspuren sind in Form von weißen Strichen auf den Blättern zu erkennen. Finden Sie befallene Blätter, so schneiden Sie diese ab und entsorgen sie über den Hausmüll.

Unkraut zwischen Herbstaussaaten zupfen

Der im September ausgesäte Spinat und Feldsalat sollte jetzt aufgegangen sein. Unkraut, das sich zwischen den Sämlingen breit macht, dürfen Sie nur noch vorsichtig herauszupfen. Mit der Hacke würden Sie die jungen Pflänzchen sonst verletzen.

Knollenfenchel ausreifen lassen und einlagern

Knollenfenchel braucht von der Aussaat bis zur Ernte drei bis vier Monate. Erst Ende Oktober, spätestens Anfang November wird er vom Beet geholt. Die Pflanzen vertragen zwar geringen Frost, doch die Außenblätter trocknen davon ein. Dann ist der späteste Zeitpunkt zur Ernte erreicht. Ziehen Sie die Pflanzen aus der Erde, kürzen Sie die Wurzeln und die seitlichen Blattstiele. Sauber geputzt, mit Abstand in Kisten oder im Frühbeetkasten eingeschlagen, bleibt Knollenfenchel einige Wochen lang knackig frisch. Auch Rote Bete und Rettiche können Sie in Kisten lagern, die mit Folie ausgelegt und mit sauberem Sand gefüllt werden. Das Gemüse wird schichtweise hineingelegt und mit einer dicken Lage Sand abgedeckt. So hält es sich bei kühlen, frostfreien Bedingungen bis ins Frühjahr.

Rhabarber: Fruchtiges Gemüse jetzt umpflanzen

Weil die großen Blätter des Rhabarbers (der ja eigentlich zum Gemüse gehört) viel Wasser verbrauchen, ist der günstigste Moment zum Teilen und Verpflanzen der Wurzelstücke jetzt, in der frostfreien Zeit vor dem Winter. Wenn die Knollen die Blätter nicht mehr versorgen müssen, bilden sie bald neue Faserwurzeln und treiben dann im Frühjahr kräftig aus.

Rhabarber gedeiht am besten auf humosen, mit Mist oder Hornspänen angereicherten und feuchten Böden, auch im Halbschatten. Ein ungewöhnlicher, aber passender Standort für die zierenden Pflanzen ist deshalb auch am Rand eines Gartenteiches. Zwei bis vier Pflanzen reichen für den Bedarf einer Familie. Man teilt alte Wurzelstöcke mit dem Spaten in größere Teilstücke mit mindestens einer Knospe auf und setzt sie im Abstand von 1 m in der vorigen Höhe ein. ‘Holsteiner Blut’ ist die wichtigste rotfleischige Sorte zum Treiben. ‘The Sutton’ treibt früh, mit roten Stielen und grünem Fleisch.

Endspurt im Gemüsebeet

Beete mit Herbstgemüse wie Endivien, Chinakohl und Roter Bete werden nach und nach abgeerntet. Knollensellerie und Porree legen noch an Umfang zu. Die abgeernteten Beete werden umgegraben und bei Bedarf mit Gründüngung wie Winterroggen angesät.

Die Beete sind bis auf wenige Kulturen wie Rosenkohl, Grünkohl, Porree oder Petersilie abgeerntet. Räumen Sie die frei gewordenen Flächen ab, graben Sie bei Bedarf um und machen Sie die Beete winterfest. Beim Umgraben dürfen Erntereste mit untergegraben werden, wenn sie nicht von Blattkrankheiten und Schadinsekten befallen sind.

Der Platz ist frei für neue Aussaaten

Im Gewächshaus sind Tomaten, Gurken, Peperoni und Co. abgeräumt, der wertvolle Platz ist frei für neue Aussaaten. Wer bis Mitte Oktober aussät, kann im Frühbeet und im kalten Gewächshaus noch vor dem Winter knackige Radieschen ernten. Verwenden Sie nur schnellwüchsige Sorten wie ‘Luca’ oder ‘Topsi’ (beide rot). Winterhart sind Rauke, Feldsalat (z.B. die Sorten ‘Gala’, ‘Favor’) und Spinat (mehltauresistente Sorten wie ‘Monnopa’, ‘Lazio’). Pikant würzig schmeckt die schnellwüchsige, aber nicht frostbeständige Gartenkresse.

Frost macht dem Barbarakraut, auch Winterkresse genannt, nichts aus. Man sät es in Reihen im Freien oder im Gewächshaus aus. Winterportulak oder Postelein kann man auch noch säen. Die weichen, schüsselförmigen Blätter schmecken als Salat oder Gemüse mild wie Spinat. Auch ohne Heizung können Sie so den ganzen Winter hindurch Salatgemüse ernten.

„Winterkräuter“ erst ordentlich frieren lassen

Mehrjährige Kräuter wie Schnittlauch, Thymian, Oregano und Bergbohnenkraut vertragen die Weiterkultur im Winter auf der Fensterbank. Damit die Pflanzen kräftig treiben, bekommt ihnen eine Frostperiode gut. Stechen Sie Ballenteile der gewünschten Kräuter vor dem endgültigen Einfrieren ab, dann eintopfen und im Freien aufstellen, dabei immer feucht halten. Im Winter in die Wohnung geholt, treiben die Pflanzen willig aus.

Schneckeneier suchen

Schnecken überwintern gern in Kompostbehältern, deshalb ist eine Kontrolle ratsam. Im Gartenboden abgelegte Schneckeneier können Sie den Nützlingen zum Verzehr (und damit zum Vernichten) anbieten, indem sie den Gartenboden lockern.

Jetzt Winterzwiebeln stecken

Wintersteckzwiebeln aus dem Handel sind speziell behandelt. Im Herbst gesteckt, liefern sie im kommenden Jahr schon vier bis acht Wochen vor der üblichen Erntezeit mild würzige Zwiebeln. Außerdem steht im zeitigen Frühjahr das erste Laub als Würze zur Verfügung. Ab Mai bilden sich schlanke Zwiebeln, und ab Juni steht die Ernte der ausgereiften, meist mittelgroßen Zwiebeln an, die sich einige Monate lagern lassen.

Oktober im Obstgarten

Leimringe gegen Frostspanner

Zu den häufigsten Schädlingen an Obstgehölzen gehört der Kleine Frostspanner. Die im Frühjahr auftretenden hellgrünen Raupen können während des Blattaustriebs die Blätter von Apfel-, Pflaumen- und Kirschbäumen innerhalb kürzester Zeit bis auf die Mittelrippen kahl fressen. Auch Ziergehölze wie Ahorn, Hainbuche und Linde werden befallen.

Die Raupen verpuppen sich im Juni im Boden. Nach den ersten Nachtfrösten schlüpfen die Falter. Ab Anfang Oktober können Sie Ihre Obstbäume mit einer einfachen, aber effektiven Methode schützen: Legen Sie im unteren Bereich des Stammes Leimringe an. Denn im Gegensatz zu den männlichen Frostspannern sind die Weibchen flugunfähig und klettern zur Eiablage am Stamm empor. Sie bleiben auf dem Leimring kleben, die Eiablage und der Kahlfraß im nächsten Jahr werden verhindert.

Kübelpflanzen vor dem Einräumen kontrollieren

Bevor Sie ihre Balkon- und Kübelpflanzen ins Winterquartier bringen, sollten Sie sie unbedingt gründlich auf Schädlinge und Krankheiten kontrollieren. Vergessen Sie dabei auch nicht die oberste Erdschicht, da sich hier gerne Dickmaulrüssler und deren Larven einnisten.

Der Mondkalender im Oktober 2015

Fruchttage: 8, 9, 10, 19, 20, 27, 28. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 1, 2, 3, 11, 12, 13, 14, 21, 22, 29, 30. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 4, 5, 15, 23, 24, 31. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 6, 7, 16, 17, 18, 25. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Der Mondkalender im November 2015

Fruchttage: 4, 5, 6, 15, 16, 24. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 7, 8, 9, 10, 17, 18, 25, 26, 27. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 1, 11, 19, 20, 28, 29. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 2, 3, 12, 13, 14, 21, 22, 30. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8-13 Uhr vertreten.

Jeden Dienstag und Samstag von 8-13 Uhr, sowie am Donnerstag von 13-18 Uhr, sind wir in Heviz auf dem Ökomarkt am großen Parkplatz mit unseren Produkten zu finden.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch für Hobbygärtner und Naturfreunde findet wieder regelmäßig jeden Donnerstag ab 19 Uhr im Restaurant Mediterrán Ételbar gegenüber des Thermalbads in Kehida Kustany statt.

Neben der reichhaltigen Speisekarte werden auch regionale Spezialitäten der Saison angeboten.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer-, Bärlauch-, und Rosskastanien Elixier, Holunder-, Spitzwegerich-, Fichtennadel-, und Löwenzahn-Sirup, Sanddorn-, Holunderbeer-, Hagebutten-, Schlehen- und Sauerkirsch Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Gelee und Säfte sowie weitere Gesundheits-Lebensmittel aus der Apotheke Gottes. Natürliche Pflanzen- Stärkungs und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Die Pflanzen-, Stärkungs- und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de