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Zala erwartet seine Schwarzstörche

Die Direktion des Nationalparks Balatoner Oberland und der Naturschutzverband „Fehér Holló“ in Keszthely brachten im Rahmen einer gemeinsamen Aktion Anfang März mitten in einem geschützten Wald das Nest einer Schwarzstorchenfamilie in Ordnung, in dem sie es mit großem Aufwand auf einen anderen, etwa 18 Meter hohen Baum umsetzten. Der Brutplatz wird geheim gehalten, weil diese seltenen Vögel sehr empfindlich sind und bereits von ein paar lärmenden Wanderern vertrieben werden können.



Es gehört zu den besonderen Aufgaben des Nationalparks Balatoner Oberland, die Brutplätze der seltenen Schwarzstörche zu registrieren und zu beobachten. Dabei stellten die Mitarbeiter des Nationalparks fest, dass das im vergangenen Jahr bebrütete Storchennest im Winter Schaden genommen hatte und repariert werden muss, um das Storchenpaar auch in diesem Jahr aufnehmen zu können.

„Wenn die Schwarzstörche aus Afrika zurückkommen und ihr altes Nest in einem schlechten Zustand vorfinden, machen sie sich nicht die Mühe, es zu reparieren, sondern fliegen einfach weiter“, sagte der Vorsitzende des Keszthelyer Naturschutzverbandes, Csaba Fehér, nach Abschluss der Arbeiten. „Für uns Naturschützer ist es wichtig, dass die Störche in Ruhe an ihrem alten Platz brüten können.“

Die Naturschützer wissen von zehn, Jahr für Jahr im Komitat Zala brütenden Schwarzstörchenpaaren und sorgen dafür, dass ihnen die zur Nahrungsaufnahme benötigten Feuchtgebiete in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, denn nur so können die Störche an ihren alten Plätzen gehalten werden.

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