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Keith Jarrett in Budapest

Der US-amerikanische Pianist, Keith Jarrett, gibt am 3. Juli 2016 um 20 Uhr im Bartók Béla Saal des Kunstpalastes Budapest (Müpa) ein lang ersehntes Konzert. Der 1945 in Pennsylvania geborene Künstler gilt dank seiner einzigartigen Soloimprovisationen in den 70er Jahren als eine lebende Legende der Jazz-Musik.



Keith Jarrett stammt aus einer musikalischen Familie, sein Bruder Chris ist Pianist und lebt in Deutschland, sein Bruder Scott ist Songwriter. Keith Jarrett besitzt das absolute Gehör, er erhielt seit seinem dritten Lebensjahr Klavierunterricht, gab mit sechs Jahren seine ersten Konzerte und komponierte als „Wunderkind“ eigene Klavierkonzerte. Er studierte am Berklee College of Music, arbeitete als Live-Musiker in einer Bar und fand den Weg zum Jazz. Bekanntheit erlangte Keith Jarrett zwischen 1969 bis 1971 als Mitglied der Jazzformationen von Miles Davis.

Danach begann seine Karriere als Solokünstler: bis 1975 spielte er 50 Solo-Konzerte auf der ganzen Welt, deren Live-Mitschnitte teilweise als Platten veröffentlicht wurden. Die Aufnahmen von fünf Solo-Auftritten in Japan vor insgesamt 40 Tausend Zuschauern wurden Ende der siebziger unter dem Titel „Sun Bear Concerts“ veröffentlicht. Keith versuchte sich danach wieder in der Klassik und mit anderen Instrumenten. Im Oktober 2007 gab er ein erstes, sehr erfolgreiches Klavierkonzert vor Jazzfans im Müpa.

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