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ÉVOSZ-Präsident: Aufschwung in der Bauwirtschaft erwartet

Das Programm „Otthon Start”, das ab Montag beantragbare Wohnungsbaudarlehen mit einem festen Zinssatz von 3 % für Investitionen im Bauwesen, wird sich auch positiv auf die Beschäftigungszahlen der Branche auswirken, sagte der Präsident des Landesverbands der Bauunternehmer (ÉVOSZ) in der Sendung „Vasárnapi újság” des Senders Kossuth Radio – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Laut László Koji könnte das Programm die geringe Bereitschaft zum Wohnungsbau ankurbeln, unter der die Bauindustrie derzeit leidet. Nach Berechnungen des ÉVOSZ könnten bis Ende des Jahres bereits 10.000 zusätzliche Wohnungen in Auftrag gegeben werden, und im nächsten Jahr könnten insgesamt bis zu 25.000 neue Wohnungen gebaut werden, während in diesem Jahr voraussichtlich nur 12.000 bis 13.000 Wohnungen fertiggestellt werden, betonte er. Der neue Kredit könnte der Bauindustrie nicht nur Aufträge im Wert von 800 Milliarden Forint einbringen, sondern auch die Zahl der dauerhaft Beschäftigten in diesem Sektor erhöhen, sagte er.

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Laut László Koji eignet sich der Kredit besonders gut zur Förderung des Baus neuer Wohnungen und Häuser, da die ungarische Bauindustrie heute überall im Land, also auch in Budapest, in der Lage ist, neue Wohnimmobilien zu einem Preis von 800.000 Forint pro Quadratmeter zu errichten. Er wies darauf hin, dass die Baukosten 60 bis 70 Prozent des Preises einer neuen Wohnimmobilie ausmachen, der Rest kann auch von der Lage abhängen, aber beispielsweise in Budapest kann selbst bei den geschätzten Preisen für 2027 ein endgültiger Quadratmeterpreis von unter 1,5 Millionen Forint erzielt werden, und auf dem Land ist dies eindeutig der Fall. Seiner Meinung nach wird die Entstehung neuer Wohnungen dadurch begünstigt, dass die Baustoffhersteller und Bauunternehmer trotz der derzeit schwierigen Lage in der Bauindustrie ihre Preise nicht erhöht haben, sodass „die Bauindustrie insgesamt betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette der Bauwirtschaft zu den Preisen des Vorjahres bedient”.

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László Koji sprach auch darüber, dass die geförderten Kredite auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des Wohnungsbestands in Ungarn ein bedeutendes Ergebnis sein könnten, da mit ihrer Hilfe bis 2027 bis zu 30-35 Tausend neue Wohnungen pro Jahr gebaut werden könnten. Diese Zahl würde bereits ausreichen, um die Altersstruktur des Wohnungsbestands aufrechtzuerhalten und später zu verbessern, betonte er. Wie er sagte, verfügt die ungarische Bauindustrie über die Kapazitäten, um die steigende Zahl von Aufträgen zu erfüllen, da es genügend Unternehmen und Arbeitskräfte gibt und die Branche bereits heute bis zu 15 Prozent mehr Bauleistungen erbringen kann, als derzeit nachgefragt werden.

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