Die in den letzten drei Legislaturperioden erzielten Ergebnisse sind unbestreitbar, sie sind historische Tatsachen – betonte Gergely Gallai, Spitzenkandidat der Nationalitätenliste der Nationalen Selbstverwaltung der Deutschen in Ungarn (MNOÖ), in der Sendung des Fernsehsenders M1 am Mittwoch – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Gergely Gallai hob hervor, dass in diesem Zeitraum die Höhe ihrer Unterstützung gestiegen sei, während die Stärkung ihrer Autonomierechte ein Ausmaß erreicht habe, das „in den letzten hundert Jahren in Ungarn nicht vorgekommen ist, und ich denke, dass der Vertreter der Nationalität in Europa und sogar weltweit einzigartige Ergebnisse erzielt hat”. Er merkte an, dass die ungarische Regierung und die ungarische Mehrheitsgesellschaft gegenüber den Nationalitäten sehr tolerant seien, „was ihnen leicht fällt, da wir Deutschen seit mindestens dreihundert Jahren in Ungarn leben”. Der Spitzenkandidat erklärte, dass die Versammlung der nationalen deutschen Selbstverwaltung Ende Oktober letzten Jahres einen Generationenwechsel beschlossen habe und ihn daher anstelle des derzeitigen Abgeordneten Imre Ritter an die Spitze der Liste gesetzt habe. Er wies darauf hin, dass er seit zehn Jahren an der Seite des Abgeordneten arbeite und dessen Kabinett leite.
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Gergely Gallai äußerte die Hoffnung, dass sich eine ausreichende Anzahl von Personen in das Nationalitätenregister eintragen werde, damit die deutsche Nationalität in einer weiteren Legislaturperiode – in seiner Person – einen Abgeordneten in den Nationalrat entsenden könne. Als Hauptziel für die Zeit nach 2026 nannte er die kontinuierliche Unterstützung der von der deutschen Nationalität unterhaltenen Bildungseinrichtungen, die Verbesserung des Leistungsniveaus von der Kinderkrippe bis zur Universität sowie die Förderung von Chören, Orchestern, Tanzgruppen und verschiedenen traditionsbewussten Gruppen. In der Sendung „Jó reggelt, Magyarország” (Guten Morgen, Ungarn) des Senders Kossuth Radio sprach der Spitzenkandidat darüber, dass zwar die Zahl der in das Verzeichnis aufgenommenen Personen zurückgegangen sei, er aber dennoch eine Rundreise durch das Land begonnen habe, weil er daran glaube, dass die deutsche Minderheit in Ungarn stark genug sei, um das angestrebte Ziel von 35.000 Mitgliedern zu erreichen. Gergely Gallai erwähnte in Bezug auf seine politische Rolle, dass das Mandat der deutschen Nationalität der deutschen Nationalität zugute komme, er aber mit allen Politikern der Nationalitäten einverstanden sei, dass „Nationalitätenpolitik nicht aus der Opposition heraus gemacht werden kann”. „Aus diesem Grund stimmt der Abgeordnete natürlich mit der regierenden Partei überein, aber das ist kein Automatismus”, erklärte er und fügte hinzu, dass sie die Arbeit des Parlaments unter Berücksichtigung der Interessen der deutschen Nationalität kritisch beobachten und der Abgeordnete der Nationalität entsprechend abstimmt.
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