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Zsolt Semjén: Nagyberek am Südbalaton wurde zum Nationalparkgebiet erklärt

Das Gebiet Nagyberek am südlichen Balaton ist nun Teil des Nationalparks Balaton-Felvidék; diese Entscheidung bietet nicht nur die Möglichkeit, die einzigartige und wunderbare Tier- und Pflanzenwelt dort zu schützen, sondern ermöglicht auch eine umfassende Landschaftssanierung – erklärte der stellvertretende Ministerpräsident am Donnerstag in Fonyód – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Zsolt Semjén betonte im „Berek Világa“ Besucherzentrum bei einer Veranstaltung im Zusammenhang mit der Ausweisung des Nagyberek als Nationalparkgebiet, dass der Nationalpark Balaton-Felvidék durch das Berek um 6335 Hektar erweitert wurde und eine ähnliche Erweiterung in der Geschichte der Nationalparks „seit Menschengedenken beispiellos“ sei. Eine Ausweisung von Schutzgebieten ähnlichen Ausmaßes erfolgte nach der Gründung des Őrségi-Nationalparks im Jahr 2002 erst 2012 mit der Einrichtung des Landschaftsschutzgebiets Körös-éri in der Südlichen Tiefebene. In den letzten Jahren ging der Trend im Naturschutz eher dahin, dass thematisch viele, aber flächenmäßig kleine Gebiete unter Schutz gestellt wurden, darunter die Kaptárkövek, das Erdhörnchen-Reservat in Baja und unter anderem der Kardvirágos-Wald in Ják, fügte er hinzu.

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Der Politiker ging auf das Nagyberek am südlichen Balaton ein und erklärte, dass der Balaton einst in Buchten unterteilt war; das Nagyberek sei der versumpfte Überrest der Bucht zwischen dem Balatongebiet und dem Drautal, die bis 1850 eine zusammenhängende Wasserfläche bildete. Vor hundert Jahren begann man mit der Trockenlegung, wodurch den Naturwerten ein Schaden zugefügt wurde, der in keinem Verhältnis zu dem Nutzen stand, den das dadurch gewonnene minderwertige Land darstellte. Die Trockenlegung war vor 100 Jahren, bis in die 1950er Jahre und sogar noch darüber hinaus, eine politische Entscheidung. „Heute würden wir es anders machen, aber unsere Aufgabe ist es, das zu retten, was übrig geblieben ist, und möglichst das Ökosystem, den Feuchtbiotop, wiederherzustellen, den die Natur geschaffen hat“, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident.

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Mit Blick auf das Besucherzentrum „Berek Világa“ wies Zsolt Semjén darauf hin: Die Natur kann nur derjenige schützen, der sie kennt und weiß, welche Werte sie birgt; daher ist der Betrieb von Naturschulen von entscheidender Bedeutung. Er erwähnte auch, dass er als Ergebnis von Beratungen mit József Attila Móring, dem christdemokratischen Abgeordneten der Region, und dem örtlichen Bürgermeister den Vorschlag zur Ausweisung des Schilfgebiets zwischen Balatonfenyves und Balatonmáriafürdő als Naturschutzgebiet unterstütze.

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Zsolt Bende, Direktor des Nationalparks Balaton-Felvidék, erklärte, dass die Schilfgürtel am Südbalaton wichtige Pflanzengemeinschaften und Lebensraum für zahlreiche geschützte Pflanzen- und Tierarten seien. Ziel des Nationalparks sei es, ihren Lebensraum zu schützen und ihre Bestände zu erhalten. Zu diesem Zweck würden die Feuchtgebiete renaturiert, naturverträgliche Landnutzungsformen wiederhergestellt, Ackerflächen renaturiert und nicht heimische Gehölze und krautige Pflanzen zurückgedrängt, führte er aus.

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