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Die Saison 2026 ist vorüber – geblieben sind unzählige liebe und besondere Erinnerungen

Der Begriff „wir gehen zum Balaton“ hat diesen Sommer eine wortwörtliche Bedeutung erhalten: Infolge Niedrigwassers waren vom Südufer bis zur tatsächlichen Wasserkante etwa 150 Meter zusätzlich zu bewältigen.



Es war spannend, einmal den trockenen Grund zu erleben. Man erahnt sonst ja nur die Topologie des ufernahen Seebodens – doch dieses Jahr hat der Balaton für uns Touristen wieder einmal eines seiner Mysterien bereitwillig gelüftet. Enten und Schwäne nahmen das Niedrigwasser gelassen – und besonders Kinder haben es genossen, so einen riesigen Spielplatz zum Planschen anzutreffen. Für mich hat sich heuer eine 51 Jahre alte Frage geklärt – nämlich ob am Plattensee überhaupt ein nennenswerter Sandstrand existiert. Als Kinder waren wir 1975 enttäuscht, als wir am Ufer nur große Steine vorfanden. So hat alles seine Zeit, und Geduld war ohnehin nie meine Stärke.

Ein großes Dankeschön an die Ungarn und ihre Gastfreundlichkeit! Ohne diese wäre Ungarn nicht halb so attraktiv.

Text und Bild: LF