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Irische Investoren: Eine halbe Milliarde Euro für den Balaton

Investoren aus Irland wollen nach vorläufigen Plänen etwa 450 Millionen Euro in die Entwicklung von Tourismus-Objekten am Balaton stecken. Unter anderem sollen Hotels, Erholungsparks und andere Anlagen davon profitieren, berichtet das Internetportal Unabhängiges Balaton Multimedia Zentrum unter Berufung auf das „Veszprémi Napló“. Damit gelange das für die gesamte Region bedeutende Balaton-Entwicklungsprogramm an ein neues Kapitel, teilte dem Bericht zufolge die Budapester SCD Holding mit.

Ein mit der irischen Quinlan Private (QP) abgeschlossenes langfristiges Abkommen sei Teil des bereits im Januar angekündigten Prozesses, der auf die Schaffung des Finanzierungshintergrundes für Investitionen gerichtet sei. Die irische Gesellschaft verwaltet in ihrem Immobilien-Portfolio einen Wert von über 11,5 Milliarden Euro. Die Erfahrungen der Investorengruppe imm Touristiksektor tragen bedeutend zum Erfolg der Entwicklungen am Plattensee bei.

Die SCD Holding ist nach eigener Darstellung Eigentümerin der größten Tourismus-Unternehmen rund um den Balaton – der Siotour AG, der Balatontourist AG sowie der Zalatour GmbH. In den kommenden 10 bis 15 Jahren will die Firmengruppe ein abgestimmtes touristisches Regional-Entwicklungsprogramm realisieren, das einen Wert von rund 400 Millionen Euro umfasst. Dabei sollen Hotels, Konferenzsäle, Appartment-Häuser sowie Sport- und Freizeitzentren entstehen.