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Aus dem Plattensee wird „Niemandsland“

Keszthely – Das diesjährige „No Man’s Land Festival“ wird, abweichend vom bisherigen Ort, an einem Strand des Plattensees veranstaltet. Passend zum neuen Schauplatz wird das Antlitz der Veranstaltung modifiziert. Neben der elektronischen Musik, die bis jetzt das Rückgrat der Auftritte gebildet hat, werden die Produktionen von Live-Acts betont. Das „No Man’s Land Festival“ wird dieses Jahr vom 23. bis 27. Juli zum vierten Mal organisiert. Wie letztes Jahr werden die Besucher wieder an drei Bühnen erwartet. Man muss bis zur Veröffentlichung der genauen Ortsangaben noch ein bisschen warten. Die Organisatoren haben soviel verraten, dass sie an der westlichen Seite des Plattensees einen Campingplatz als idealen Ort gefunden haben.

Das Repertoire des einst eher als „psy-trance Festival“ bekannte „No Man’s Land“ hat sich erweitert, das Party-Publikum kann im Line-up den Vertretern des Electro- und Minimal Stils begegnen. Auf der ersten Bühne stellen sich die Stars der Electro-Musik in den Kategorien Live-Act und DJ vor.

Als Live-Act tritt das Duo des Berliner Minimal-Techno-House Stils „Der Dritte Raum“ auf. Die psy-trance Linie wird von „Bliss“ aus Israel, von den Argentiniern Frantic Noisel und „Megalopsy“, von den Südafrikanern „Headroom“ und von der deutschen Band „Klopfgeister“ geprägt. Auf der progressiven Techno-House-Minimal Linie tritt als DJ ein Teil der „Space DJz“, Ben Long, Steven-M, Fabio Gianelli, Harada und der Deutsche Bjoern Mandry auf.

Auf der alternativen Bühne treten die Kult-Gruppen des heimischen Undergrounds, wie zum Beispiel „The Carbonfools“, „Irie Maffia“, „Balkan Fanatik“, „Korai Öröm“, „Colorstar“ und „Turbopauza“ auf. Das Publikum kann jeden Abend zu verschiedener Art von Musik tanzen. Die Partygäste des Reggae-Abends werden von „Lova Alliance“ und von der Disco „Hairy’s“ unterhalten. Es werden weiterhin Hip-Hop- und Breakbeat-Abende veranstaltet.

Die Palette des Musikfestivals wird mit einer selbständigen Etno-Bühne ergänzt, wo das Publikum von weltweit bekannten ungarischen Vertretern der internationalen Musikszene unterhalten wird.

In den letzten Jahren ist es eine Art Tradition geworden, dass hier das internationale Jongleurfestival veranstaltet wird. Diesmal können wir hier an Workshops teilnehmen, die kulturelle Vielfalt der jetzigen Veranstaltungen wird von Performances bunter gestaltet.

Der Ticketpreis ist ähnlich zu dem des letzten Jahres, man muss nicht mit wesentlichen Teuerungen rechnen. Die Organisatoren werden – anders als bisher – neben den Karten für das Wochenende und für zwei Tage auch Tagestickets verkaufen.