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Belebung am Balaton-Immobilienmarkt

In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 erlebt der Immobilienmarkt am Balaton eine Belebung. Das schreibt die Online-Ausgabe von „Világgazdaság“ (Weltwirtschaft) am Dienstag in einer Analyse. Vorerst sei das in den größeren Städten und an touristischen Zentren zu sprüren, jedoch sei zu erwarten, dass der Beginn der schon lange eingeläuteten großen Investitionen auf dem Gebiet des Fremdenverkehrs und anderer Entwicklungen ein immer größeres Gebiet betrifft.

Für die Verbraucher sei der Balaton populärer als noch vor einigen Jahren, was besonders für einige hervorgehobene Kommunen wie Siófok, Balatonlelle, Zamárdi, Balatonalmádi am Südufer sowie Balatonfüred, Keszthely, Badacsony, Szigliget und Tihany am Nordufer gelte. Viele seien auf der Suche nach Ferienhäusern am Ufer des größten mitteleuropäischen Sees. Daneben dächten immer mehr Hauptstädter über einen Umzug zum Balaton nach, denn mit der Entwicklung des Verkehrsnetzes rücke der See immer näher an Budapest.

Neubauten vom billigen bis zum exklusiven seien praktisch in allen Kategorienn am meisten gesucht, heißt es weiter. Daneben seien die neuwertigen, wassernahen Einfamilien-Häuser (30-55 Millionen Forint/etwa 120 000 bis 220 000 Euro), Reihenhäuser mit kleinem Garten (etwa 20 Millionen Forint) sowie einzelne, erneuerungsbedürftige Ferienhäuser, möglichst in Wassernähe (4000-6000 m² großes Grundstück, 50-60 m² großes HausI bis zur Wertgrenze von 20 Millionen Forint gefragt.

Die Belebung habe bislang nicht zu einer spürbaren Preiserhöhung geführt. Ein Preisanstieg wäre der Analyse zufolge auch riskant, den er würde wegen des relativen Überangebots und und der zahlreichen im Bau befindlichen Objekte den Absatz hemmen. Insgesamt könne man aber von einer neuen Rennaissance des Immobilienmarktes sprechen.