Gefro Banner

Eisregen hatte Ungarn im Griff

Der Zentrale Katastrophenschutz gab in weiten Teilen Ungarns am Dienstagabend wegen des vorhergesagten Schneeregens die höchste Warnstufe heraus. Diese galt vor allem in den Gebieten südlich der gedachten Linie Győr-Budapest-Debrecen. Dennoch wagten sich viele Pkw- und Lkw-Fahrer auf die Straßen, oftmals mit schweren Folgen.



Der Räumdienst kam nur auf den Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen seinen Streu-Verpflichtungen einigermaßen nach, die Nebenstraßen verwandelten sich vielerorts bereits am Abend des 31. Januar und den gesamten 1. Februar hindurch in wahre Eisbahnen. Nicht jeder konnte es sich leisten, zu Hause zu bleiben, auch das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel half vielerorts nichts: selbst Busse kamen ins Rutschen, blieben auf den Straßen einfach stehen.

Auch Lkws stellten sich auf den Straßen quer und es ging weder vor noch zurück. Landesweit kam es zu zahlreichen Verkehrsunfällen mit bedeutenden Blech- und Personenschäden. Die Notaufnahmen hatten auch alle Hände voll zu tun mit Verletzungen und Knochenbrüchen bei Fußgängern.

Digital Abonnement der Balaton Zeitung