Ungarn: Mehr finanzielle Mittel für Entwicklungen in Gemeinden

Die Regierung hat erneut über entwicklungsfördernde Maßnahmen für die Gemeinden Ungarns entschieden: fünf Ausschreibungen zur Modernisierung der Gemeinde bekommen eine viel intensivere finanzielle Unterstützung, womit gleichzeitig der benötigte Eigenanteil für die geförderten Gemeinden gemindert wird – berichtet das Nachrichtenportal világgazdaság.hu.



Das Regionale Entwicklungsprogramm (Vidékfejlesztési Program) verfügt über 1300 Milliarden Forint und dient zur Unterstützung von Agrarwirtschaften, der Entwicklung von regionalen Gebieten, sowie von Dienstleistungen, die auf die speziellen Bedürfnisse der lokalen Landwirtschaft und Gemeinden abgestimmt sind. Die Formen der Förderung sind vielfältig: es werden Zuschüsse und vergünstigte Darlehen ausgereicht, aber auch die Unterstützung von Kooperationen und Exportförderung sind möglich.

Damit diese Förderungen effektiv eingesetzt werden können, hat das Ministerium über die Erhöhung der Zuschüsse entschieden. Je nach Entwicklungseinstufung der einzelnen Gemeinden werden diese entweder zu 85%, 90% bzw. manche mit bis zu 95% der benötigten Kosten unterstützt.

Dank des neuen Erlasses müssen die Gemeinden nun insgesamt knapp 3,5 Milliarden Forint weniger an Eigenanteil für die Entwicklungsarbeiten bzw. für die Realisierung ihrer Projekte aufbringen. Die begünstigten Gemeinden erhalten die Unterstützung mit der bereits neu kalkulierten Summe.

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