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Am Südufer des Balaton entsteht ein neues „Plázs“

In Balatonlelle startet dieses Jahr ein gewagtes Experiment: Die größten Veranstaltungen werden vom gewohnten Veranstaltungsort direkt an das Ufer des Balaton verlegt, wodurch ein neues Konzertzentrum für 3.000 Besucher entsteht – berichtet das Nachrichtenportal hirbalaton.hu.

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Bürgermeister Miklós Felházi erklärte gegenüber sonline.hu: Die Stadt erneuert ihr Sommerangebot mit einer mutigen, vorerst experimentellen strukturellen Veränderung. Das Ziel ist nichts Geringeres als die Etablierung eines neuen Konzertortes am Balatonufer, der in Größe und Atmosphäre an das „Plázs“ erinnert. Dieser Schritt war aufgrund der physischen Grenzen des bisherigen Veranstaltungsortes und aus Gründen der Nachhaltigkeit notwendig. Die lokale Freilichtbühne funktioniert in ihrer bisherigen Form nicht mehr. Die durch Katastrophenschutzvorschriften begrenzte Zuschauerzahl sowie die stark steigenden technischen Kosten und Kosten für die Künstler machten Großveranstaltungen innerhalb der gewohnten Mauern unhaltbar.

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Unsere Freilichtbühne ist für 970 Personen ausgelegt, doch angesichts der heutigen Betriebs- und Technikkosten ist es nicht mehr möglich, innerhalb dieses Rahmens rentable Großkonzerte zu organisieren. Analysen aus dem Jahr 2025 haben gezeigt, dass diese Betriebsform für Balatonlelle Verluste in Höhe von mehreren zehn Millionen Forint bedeutete – so der Gemeindevorsteher. Die Lösung besteht darin, einen Bereich des Napfény-Strandes einzubeziehen, der bisher eine andere Funktion hatte. Die Idee ist, dass die kleineren, familiäreren Produktionen auf der Bühne bleiben, während die Star-Auftritte, die die Massen anziehen, an das Seeufer verlegt werden, wo ein Publikum von dreitausend Personen bereits wirtschaftliche Stabilität und ein echtes Festivalerlebnis bedeutet.

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Wir haben nach einem Gelände gesucht, auf dem nicht nur 900, sondern sogar 3.000 Menschen Platz finden. Wir haben einen Teil des Strandes für diesen Zweck ausgewiesen, wo wir gemeinsam mit den Unternehmern eine Art „Strandpromenaden“-Atmosphäre schaffen. In diesem Jahr findet hier beispielsweise auch das Konzert von Tankcsapda statt – fügte der Bürgermeister hinzu. Obwohl die Zahl der Großkonzerte im Vergleich zu den sechs im letzten Jahr auf fünf reduziert wird, handelt es sich laut Stadtverwaltung nicht um einen Rückschritt, sondern um eine bewusste Umstrukturierung. Die Saison 2026 wird eine Art Generalprobe für die Zukunft sein, bei der sich zeigen wird, inwieweit die Besucher die neue Ausrichtung annehmen.

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