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Anpassung an den Klimawandel in Kaposvár

In Kaposvár wurde ein umfassendes Programm entwickelt, das auf die Anpassung an den Klimawandel, die Verbesserung des Mikroklimas der Stadt und die Schaffung eines lebenswerteren städtischen Umfelds abzielt – teilte Bürgermeister Károly Szita (Fidesz-KDNP) in einem auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Video mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.

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Der Politiker erwähnte unter den an acht Standorten der Komitatsstadt in Somogy geplanten Investitionen, dass das von den Dächern hoher Gebäude abfließende Regenwasser in ausgewiesene Regengärten auf Grünflächen geleitet und dort aufgefangen werden soll sowie dass ein Teil der Parkplätze in den Wohnsiedlungen mit wasserdurchlässigem Belag ausgestattet werden soll. Mit diesem sogenannten „Schwammstadt“-System könne bei Starkregen oder Sturzfluten die Überflutung tiefer gelegener Stadtteile verhindert werden, und das gespeicherte Wasser könne in Dürreperioden genutzt werden, fügte er hinzu.

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Károly Szita erwähnte außerdem, dass der innerstädtische Abschnitt des Flusses Kapos für Besucher zugänglich gemacht werden solle. Im Bereich des Jókai-Parks am Kapos-Ufer solle durch den Einbau einer Grundschwelle ein konstanter Wasserstand des Flusses gewährleistet werden; durch die Installation einer Beleuchtung und die Anbringung von Holztreppen werde den Spaziergängern ein angenehmes Umfeld geboten – erläuterte er. Der Bürgermeister betonte, dass zu Beginn des Jahres ein Antrag zur Umsetzung des komplexen Programms eingereicht worden sei, der von der Planungsjury geprüft und als landesweites Vorzeigeprojekt empfohlen worden sei. Die Stadtverwaltung von Kaposvár wartet nun auf die Entscheidung der Regierung über den Antrag; der Bürgermeister hofft, dass sie die Möglichkeit erhalten, ihre Vorstellungen mit Fördermitteln umzusetzen – fügte er hinzu.

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Károly Szita betonte, dass es das Ziel von Kaposvár sei, die nachhaltigste Stadt des Landes zu werden. Zu diesem Zweck betreibe die Komitatsstadt von Somogy eines der modernsten Abfallwirtschaftssysteme des Landes; auf den Dächern zahlreicher öffentlicher Einrichtungen, Kindergärten und Schulen seien Solaranlagen installiert worden, und um die Kosten für die Fernwärme stabil zu halten, sei ein mit Biomasse betriebenes Heizkraftwerk errichtet worden – sagte er. Er wies außerdem darauf hin, dass ein intelligentes Straßenbeleuchtungssystem eingerichtet wurde, die lokale Busflotte auf Elektroantrieb umgestellt wird und neue Trinkwasserbrunnen gebohrt werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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