Die in Einsatzbereitschaft befindlichen Kampfflugzeuge der ungarischen Streitkräfte wurden am Samstagmorgen alarmiert, nachdem ein Mann mit einem in Kalocsa geparkten Kleinflugzeug gestartet war und sich anschließend in Richtung Paks auf den Weg gemacht hatte – teilte der Verteidigungsminister auf seiner Social-Media-Seite mit – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.
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Romulusz Ruszin-Szendi schrieb: Die Radaranlagen der Streitkräfte hätten das Flugzeug sofort erfasst, woraufhin ein Paar der in Bereitschaft befindlichen Gripen-Kampfflugzeuge in die Luft stieg. Das Kleinflugzeug führte wenige Minuten später in der Gegend von Gerjen eine Notlandung durch. Die Gripen-Jäger fanden das beschädigte Flugzeug und blieben über dem Unfallort, bis der Rettungshubschrauber und die Rettungskräfte am Boden eintrafen. Nach Angaben des Ministers haben die Polizei und die zuständigen Behörden mit der Begutachtung des Unfallorts und den Ermittlungen begonnen. Er fügte hinzu: Nach den derzeitigen Informationen gab es keine Verletzten. „Die Geschehnisse zeigen deutlich, was Einsatzbereitschaft in der Praxis bedeutet: wahrnehmen, reagieren, identifizieren und helfen – sofort“, schrieb Romulusz Ruszin-Szendi, der den Soldaten für ihre schnelle Reaktion und ihr entschlossenes Handeln dankte.
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Am Freitag wurden die Gripen in Kecskemét wegen eines französischen Kleinflugzeugs alarmiert. Das Flugzeug war auf dem Weg von Slowenien über Österreich in Richtung Tschechien, stellte jedoch keinen Funkkontakt zur zivilen Flugsicherung her. Als der Pilot des Kleinflugzeugs die österreichischen Kampfflugzeuge bemerkte, drang er im Raum Fertőszentmiklós ohne Erlaubnis in den ungarischen Luftraum ein. Schließlich wurde der Funkkontakt zur österreichischen Flugsicherung wiederhergestellt, und das Flugzeug verließ im Raum Kapuvár den ungarischen Luftraum in Richtung Österreich, während die Gripen-Kampfflugzeuge zu ihrem Stützpunkt in Kecskemét zurückkehrten.
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