Eine Bande von Menschen Menschenschmugglern ist der Polizei in Ungarn ins Netz gegangen. In der Kleinstadt Kisvárda im Nordosten des Landes wurden nach elf Hausdurchsuchungen fünf Männer und eine Frau vorläufig festgenommen, meldet die Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch. Das Sonderkommando war in den frühen Morgenstunden angerückt und hatte in Wohnungen Gaspistolen, Samurai-Schwerter sowie Tabletten gefunden, bei denen es sich vermutlich um Drogen handelt. Nach bisherigen Angaben brachten die Menschenschmuggler Moldawier über die Ukraine nach Ungarn.
Redaktion
Die neu entdeckte Zrínyi-Burg
Auf der Spur der Burg vom Muraufer
Alle Zweifel konnten ausgeräumt werden, dass die an der Grenze der Komitate Somogy und Zala beim Berg Szentmihályhegy liegende Festung die einzige Burg von Miklós Zrínyi, dem Dichter und Gelehrten der Kriegskunst, in Ungarn war. Damit schlossen die Forscher eine jahrhundertelang währende Auseinandersetzung der Sachverständigen ab.
Immobilienmesse Cannes sehr erfolgreich für Budapest
Der Internationale Immobilienmarkt im März in Cannes, auf dem sich alljährlich zahlreiche bedeutende Vertreter von Investmentbanken und der Immobilienbranche treffen, war für Budapest in diesem Jahr erneut sehr erfolgreich.
Meisterdiebin erneut verurteilt
Die Katze lässt das Mausen nicht. So kann auch Ungarns legendäre Meisterdiebin, die „fliegende Gizi“ ungeachtet ihres fortgeschrittenen Alters von 83 Jahren offenbar von ihrer Diebessucht nicht lassen. Weil sie im vorigen Jahr im Schlafzimmer eines Einfamilienhauses in Szabadszállás (Komitat Bács-Kiskun) bei ihrem Beutezug ertappt wurde, kam sie erneut vor den Kadi. Die Richterin verurteilte Sándorné Kosztor, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, jetzt zu einer Geldstrafe von 25 000 Forint (etwa 85 Euro), berichtet die Web-Site des Komitats, baon.hu, am Dienstag.
Die Diebin war schon in den fünfziger Jahren als „Fliegende Gizi“ in ganz Ungarn bekannt. Seinerzeit hatte sie sich auf Inlandsflügen zu Beutezügen kreuz und quer durchs Land bewegt. Die Budapesterin plünderte Wohnungen und erhielt dafür bei über 20 Verurteilungen insgesamt 40 Jahre Freiheitsstrafe, von denen sie etwa 20 absaß. Da es Inlands-Linienflüge in Ungarn schon lange nicht mehr gibt, reist die „fliegende Gizi“ heute mit anderen Verkehrsmitteln. Als Rentnerin kommt ihr dabei zugute, dass sie Bahn und Bus unentgeltlich benutzen kann.
