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Kreisverkehr und Touristenattraktion übergeben

Die südlichste Stadt Ungarns poliert ihr Antlitz weiter auf. Beinahe 300 Millionen Forint (rund 1,7 Millionen Euro) investierte Siklós, Kleinstadt in der Baranya mit rund 10 000 Einwohnern, in einen neuen Kreisverkehr und die damit verbundene Verschönerung des Umfeldes. Jetzt wurde der Komplex mit Parkplätzen, Radwegen und neuen Bürgersteigen übergeben. Dazu gehört als ganz große Attraktion der durch ihre mittelalterliche Burg weithin bekannten Kommune ein singender Springbrunnen, der jede Stunde einmal ertönt. Als weitere Vorhaben bis zum Jahre 2010 kündigte Bürgermeister János Marenics die Erneuerung des Kossuth-Platzes und der zentralen Verkehrsader, der Felszabadulás utca an. Dies sei jedoch davon abhängig, ob entsprechende Bewerbungen um finanzielle Mittel dafür erfolgreich sind.

Ultraschallgerät in der Herzchirurgie

Neue Investition im Zalaegerszeger Krankenhaus

Die herzchirurgische Abteilung des Zalaegerszeger Krankenhauses erhielt ein modernes tragbares Ultraschallgerät. Die Mitarbeiter der Abteilung hatten schon lange den Wunsch, ein solches Gerät einzusetzen. Die Beschaffung des Geräts im Wert von 35 Millionen Forint wurde letztlich durch eine gemeinsame Initiative möglich.

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Marokko im Zalaegerszeger Balaton

Exklusives Bad – nur für Klubmitglieder und Hotelgäste

Mit Wänden und Säulen, die mit zehntausenden winziger Mosaiksteine dekoriert sind, mit schmiedeeisernem Geländer, Gängen und Wendeltreppen, die in beruhigendem, geheimnisvollem Halbdunkel zu den übereinander angeordneten Becken führen, versuchte man eine marokkanische Stimmung in dem unlängst übergebenen Bad Semira Day Spa des Zalaegerszeger Hotels Balaton zu erzeugen.

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Ungarn befürchten lange Krise

Die meisten Ungarn rechnen mit einer langen Dauer der gegenwärtigen Finanzkrise. 26 Prozent sind der Auffassung, dass sich die Probleme bis zu einem Jahr hinziehen könnten, 42 Prozent schätzen die Dauer noch länger ein. Das ergab eine Umfrage des Meinungs- und Marktforschungsinstituts Médian, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden. Das Institut stellte seine Fragen im Auftrag der Zeitung „Népszabadság“ in drei Runden, jedes Mal mit einer Woche Abstand.

Die überwiegende Mehrheit befürchtet verschiedene wirtschaftliche Schwierigkeiten oder ungünstige Maßnahmen, so den Anstieg der Arbeitslosigkeit (95 Prozent), die Schwächung der Landeswährung Forint (92 Prozent), ein sehr gravierendes Anwachsen der Tilgungsraten bei Devisenkrediten (91 Prozent), dauerhaft hohe Lebensmittelpreise (89 Prozent), die Maximierung der 13. Monatsrente auf 80 000 Forint (etwa 320 Euro – 80 Prozent), das Zurückbleiben von Monatslöhnen und Zuwendungen im öffentlichen Bereich (79 Prozent), die Erhöhung der Benzinpreise (74 Prozent) sowie die Gefährdung der Ersparnisse (69 Prozent). Mit 41 Prozent ist auch der Anteil derer hoch, die mit einem Zusammenbruch des ungarischen Bankensystems rechnen.

Insgesamt meinen die Menschen, dass die derzeitigen finanziellen Sorgen Ungarn in hohem Maße betreffen, sehr viel mehr als die benachbarte Slowakei und mindestens ebenso sehr wie die USA oder Island. Daher seien viele auch pessimistisch im Hinblick auf die Lage ihrer eigenen Familie.