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Lange Saison am Balaton

Siófok – Nach offiziellem Abschluss der Hauptsaison am Balaton vor über einer Woche hat die Zahl der Feriengäste kaum abgenommen. In Siófok sieht es aus, wie zur besten Urlaubszeit, berichtet das Unabhängige Balaton Medien Zentrum. Restaurants und Imbissstuben halten weiter geöffnet, weil die Gäste noch so zahlreich sind und auch Programme in großer Zahl das Publikum anlocken.

In diesem Jahr habe sich die allgemeine Ansicht nicht bestätigt, wonach die Ferienorte mit dem 20. August verwaisen. Lediglich der Partyturismus sei zu Ende gegangen, meinen die Vermieter. Dagegen suchten noch viele Familien Erholung in der Nachsaison. Hotels und Privatvermieter machen noch gute Geschäfte, was nach Ansicht von Fachleuten nicht nur dem guten Wetter zu verdanken sei.

„Die qualitativen Entwicklungen der zurückliegenden Jahre beginnen Früchte zu tragen“, sagte Henrik Hoffmann, Direktor des Hotels Residence. Gemeinsames Denken und Handeln zeigt sich darin, dass die Saison, wie es scheint, verlängert werden kann.“

Wissenschaftler: Stress lässt Ungarn früher sterben

Pécs – Um 33 Prozent ist die Sterblichkeit der ungarischen Männer zwischen 40 und 69 Jahren im Vergleich zum Jahr 1960 gewachsen. Jährlich sterben etwa 10 000 Männer im arbeitsfähigen Alter, weil sie mit ihren Sorgen nicht zurecht kommen, stellte der Chef des Instituts für Verhaltenswissenschaft an der Pécser Universität, János Kállai, fest. In Ungarn bedeute der chronische Stress eine immer größere Gefahr für Männer mittleren Alters. Als Ursache nannte der Experte in der Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ einen Mangel an allgemeinem Vertrauen und ständige Unsicherheit.

In den zurückliegenden Jahren sei in Ungarn die Masse der ungelösten oder unlösbar erscheinenden Probleme, die hinter den Krankenzahlen stecken, sprunghaft gestiegen, fügte Kállai hinzu. Andererseits sei weder der Einzelne noch die Gesellschaft auf Lösung oder Behandlung der inneren Konflikte gebührend vorbereitet.

Eine gute Nachricht gibt es dennoch: In den Komitaten südlich des Balaton hat sich die Sterblichkeit nach Herezinfarkten halbiert. Der Chefkardiologe des Komitatszentrums Szekszárd, Mihály Józan-Jilling sieht den Grund dafür eindeutig in der Existenz des Herzzentrums in Pécs, das rund um die Uhr Patienten aus Krankenhäusern der Region aufnimmt. Im übrigen Ungarn habe sich die Sterberate nach Infarkten kaum verändert.

Rekord: Zwei Ungarn durchschwimmen Balaton in Längsrichtung

Siófok – Das hatte es bisher noch nicht gegeben: Zwei junge ungarische Schwimmer haben am Donnerstag und Freitag voriger Woche den Balaton auf seiner Gesamtlänge von 77,4 Kilometern durchquert. Wie erst am Montag bekannt wurde, waren Zsolt Raffai (21) und Dániel Bolvári (28) unter geringer medialer Beachtung bei Keszthely in die Fluten des „ungarischen Meeres“ gestiegen. Nach einer Übernachtung in Ábrahámhegy brachten sie die Ultrastrecke bei Balatonkenese genau nach Plan hinter sich. Auch der oft recht launige Balaton spielte mit: Ein Sturm pflügte des Wasser nur während der Pause zwischen den beiden Etappen um.

„Wir wollten beweisen, dass unser Ziel erreichbar ist“, sagte Raffai der „Balaton Zeitung“ nach dem Rekordschwimmen. „Im kommenden Jahr wollen wir noch einmal starten. Dann gehen wir mit einer ganzen Gruppe die Distanz an, darunter sollen auch einige prominente Sportler sein.“ Nach den erheblichen Anstrengungen wollen die beiden Schwimmer jedoch vorerst für einige Tage das Wasser meiden.

Fehérvárer Ring ist geschlossen

Ein vor zwanzig Jahren begonnenes Projekt wurde unlängst beendet

Unlängst konnten die Autofahrer  den Székesfehérvár  von Westen umschließenden, sieben Kilometer langen,  vierspurigen Straßenabschnitt  in Besitz nehmen, mit dem der vor zwanzig Jahren begonnene Ring um die Stadt  geschlossen wurde.

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