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Engagierter Budapester Talk-Sender ausgebootet

Durch die Neuvergabe der Sendefrequenz kann das allgemein beliebte Klubradio95,3 künftig in Budapest nicht mehr gehört werden. Nach Auskunft des auch international in der Kritik stehenden Medienrates hatte es für die insgesamt drei ausgeschriebenen Frequenzen 20 Angebote gegeben, davon allein sieben für die von Klubradio. Die drei Gewinner hätten im Vergleich zum ursprünglichen Gebotspreis wesentlich höhere Angebote gemacht.

Die Frequenzen waren unter dem Motto „weniger Gebundenheit, mehr ungarische Musik“ ausgeschrieben worden. Wichtiges Ziel sei gewesen, in den Rundfunkprogrammen neben Information, Unterhaltung und Musik das lokale öffentliche Leben zu betonen. „Die Bewerber nahmen die Wünsche in Bezug auf den Anteil ungarischer Musik ernst und dafür bekamen sie alle die höchstmöglichen Punktzahlen“, zitiert die Zeitung „Népszabadság“ am Dienstag (20.12.) den Medienrat.

Auch an anderen Sendeorten Ungarns wurde der engagierte Sender bereits verdrängt. In den vergangenen Jahren gab Klubradio hunderttausenden Hörern eine Plattform für politische Diskussionen, die nun durch die Behörden-Entscheidung vor der breiten Öffentlichkeit nicht mehr so möglich sind.

Zehntausende Demonstranten in Budapest

Bürgerrechtsbewegung für ein demokratisches Ungarn

Trotz des schlechten Wetters folgten in Budapest mehrere Zehntausend Bürger einem im Internet bei Facebook gestarteten Aufruf zur friedlichen Demonstration gegen die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán am 23. Oktober 2011.

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Budapest: Vorerst keine Luxussteuer in Sicht

Frühestens Ende des Jahres werde die Europäische Kommission den Vorschlag des Ministers für Volkswirtschaft György Matolcsy über die Luxus-Umsatzsteuer auf die Tagesordnung setzen, wenn über die Zukunft des Umsatzsteuersystems verhandelt wird.

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Hohe Untermieten in Budapest

Wohnungen in den Universitätsstädten etwas günstiger

In Budapest ist die Untermiete von 60.000 Forint die psychologische Grenze, doch die Miete steht im Verhältnis zu der Entfernung von der Universität bzw. von der Fahrzeit dorthin – teilte das Immobilien-Franchise-Netz Otthon Centrum (OC) in seiner Analyse mit.

In Budapest mieten meist mehrere Personen eine Wohnung, deren Untermiete mehr als 60.000 Forint kostet, um die Kosten zu verringern. Da die Mieter meistens Gruppen auf Zeit sind, ändern sich die Mieter von Jahr zu Jahr. Der typische Mietvertrag lautet auf ein Jahr.

In den Stadtbezirken in der Innenstadt kann man innerhalb des Großen Ringes eine 55 Quadratmeter große 2-Zimmer-Wohnung für 65.000 Forint pro Monat mieten, außerhalb des Großen Ringes kann man eine 90 Quadratmeter große 4-Zimmer-Wohnung für 75.000-80.000 Forint mieten. In dem Stadtbezirk Újlipótváros wird jedoch für eine kleine 1-Zimmer-Wohnung schon 50.000-60.000 Forint verlangt.

Die Untermietsangebote in den Universitätsstädten im Lande stammen auch aus den Datenbanken von OC. In Debrecen kostet eine 3-Zimmer-Wohnung im Wohnblock 40.000-50.000 Forint, in Pécs kann man für denselben Preis nur eine 1-Zimmer-Wohnung mieten. In Győr und Szeged sind 50.000- 60.00 Forint die Monatsmieten für eine 2-Zimmer-Wohnung in Ziegelbauweise, am teuersten ist Kecskemét, wo die Miete einer 2-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt – frisch renoviert – 70.000-80.000 Forint kostet.