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Privatpoliklinik in Budapest mehrsprachig

Eine neue private Poliklinik in Budapest empfiehlt ihre medizinischen Leistungen außer einheimischen auch ausländischen Patienten. Das „Privatärztliche Zentrum Pannonia“ (PMC) ist nach eigener Darstellung mit modernsten Geräten ausgestattet. Der Großteil seiner Fachärzte war längere Zeit im Ausland tätig, Fremdsprachen gehören zum Leistungsangebot, was ausländischen Gästen entgegenkommt. Gastroenterologische, kardiologische und zahlreiche weitere fachärztliche Untersuchungen sind im Zentrum möglich. Krebsvorsorge verspricht das Zentrum mit modernsten Methoden. Für Manager stehen die Ärzte auch samstags zur Verfügung. Neben unentgeltlicher Diätberatung beginnt das PMC demnächst eine Vortragsreihe über die verschiedenen Formen der künstlichen Ernährung.

Freie Fahrt auf Autobahn Budapest-Pécs

Die Autobahn M6 zwischen Budapest und dem Komitatszentrum Pécs ist seit diesem Mittwoch (31.3.) auf der gesamten Strecke durchgängig befahrbar. Ministerpräsident Gordon Bajnai und Verkehrsminister Péter Honig übergaben den mittleren Abschnitt zwischen Dunaújváros und Szekszárd (65,1 km) sowie die Fortsetzung auf 81 Kilometer Länge nach Bóly und Pécs (M60). Wie Medien berichten, fand Ungarn damit Anschluss an den Klub der Tausender, nämlich jene Länder in Europa, die über mehr als 1000 Kilometer Autobahn verfügen. Allein innerhalb der zurückliegenden acht Jahre hat das Land seine Autobahnstrecken verdoppelt.

Die Fahrzeit zwischen der ungarischen Hauptstadt und Pécs verkürzt sich durch die Autobahn durchschnittlich um eine Stunde. Verkehrsminister Honig erklärte, die 81 Kilometer lange Strecke zwischen Szekszárd und Pécs sei innerhalb von nur zwei Jahren gebaut worden, während vor Jahren die ersten 90 Kilometer der M7 (Budapest-Balaton-Kroatien) noch neun Jahre gedauert habe.

Billigflieger Ryanair droht mit Rückzug aus Budapest

Der irische Billigflieger Ryanair denkt offenbar über einen Rückzug aus Budapest nach. Zur Wiederaufnahme der Linie Budapest-Glasgow an diesem Sonntag (28.3.) wies der Verkaufs-Chef für den irischen, britischen und mittel-osteuropäischen Markt, László Tamás, auf die steigenden Kosten des Flughafens hin. Ryanair werde von Herbst an sämtliche Budapest-Flüge streichen, wenn keine Vereinbarung mit dem Betreiber des Flughafens zustande komme. Der Rückzug des Billigfliegers werde sowohl für die Wirtschaft in Ungarn als auch für den Luftverkehr ungünstig sein, warnte Tamás. Dies wäre jedoch nur der schlimmste denkbare Fall, fügte er hinzu.

(Mehr dazu in der Mai-Ausgabe)

Probleme vor Autobahn-Übergabe Budapest-Pécs

Die neue Autobahn Budapest-Pécs wird möglicherweise nicht wie geplant am kommenden Mittwoch (31.3.) auf voller Länge übergeben werden können. Wie die Zeitung „Népszabadság“ auf ihrer Homepage berichtet, gibt es Probleme auf der 65 Kilometer langen Teilstrecke zwischen Dunaújváros – dem bisherigen Endpunkt von Budapest aus – und Szekszárd. Die Brücke an einem Damm soll sich gesenkt haben, was die rechtzeitige Inbetriebnahme verzögern könnte. Die M6 Tolna Konzessions AG als Erbauer der Strecke wollte nach Angaben des Blattes nicht Stellung nehmen, ließ jedoch wissen, dass an diesem Montag (29.3.) über die technische Eignung entschieden werden solle. Zudem habe die Presseabteilung des Verkehrsministeriums in Budapest bestätigt, dass es eine dreiwöchige Verzögerung der Übergabe wegen Problemen mit einer Brücke geben könnte.